Nashornleguan (Cyclura cornuta)

Vorkommen
Südamerika

Gehege

Lageplan:

Systematik

Klasse
Reptilien
Ordnung
Schuppenkriechtiere
Familie
Leguane

Merkmale

Beschreibung
Der Nashornleguan zählt mit seiner Gesamtlänge von bis zu 1,20 – 1,40 Metern und einem Gewicht von vier bis sechs Kilogramm zu den größten Echsenarten. Auf der Nase tragen sie bis zu drei kleine, aber gut sichtbare Hörner, denen sie ihren Namen verdanken.
Verbreitung
Insel Hispaniola (Haiti und Dominikanische Republik), Karibik
Lebensweise
Nashornleguane leben in Kolonien, doch während der Fortpflanzungsperiode kämpfen die Männchen miteinander und später streiten die Weibchen um die besten Eiablageplätze. Sie legen gänseeigroße Eier mit weicher Schale am Ende einer Eiablagekammer.
Nashornleguane sind Vegetarier, die nur gelegentlich einige Insekten und andere Kleintiere verspeisen.
Fortpflanzung
Die gänseeigroßen Eier mit weicher Schale werden an das Ende einer Eiablagekammer gelegt. Die Jungtiere schlüpfen nach ungefähr 2,5 - 3,5 Monaten mit einer Größe von 26-28 cm und 40-46 g Gewicht.
Bedrohung
Die Nashornleguane sind so stark bedroht, dass sie schon vor Jahren in Anhang I des Washingtoner Artenschutzübereinkommens aufgenommen wurden. Die Bedrohung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Nashornleguane und ihre Verwandten, die Wirtelschwanzleguane von anderen Karibikinseln, als Pflanzenfresser ein schmackhaftes Fleisch haben und dementsprechend gejagt werden.

Paten

Unsere Tierpaten
Ingrid & Herbert Böhm
Ute Vogler
Patenschaftsbeitrag
250 Euro/Jahr

Tierhaltung

Besonderheiten
Die Haltung von Nashornleguanen ist bereits 1905 erwähnt, auch in den Folgejahren wurden „Nashorneidechsen“, wie man sie damals nannte, immer wieder gehalten, lebten aber vermutlich nie lange. 1988 gelang die erste Zucht, der weitere folgten.
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