Gibbon (Nördlicher Weißwangen-Schopf-) (Nomascus leucogenys)

Vorkommen
Asien

Gehege

Lageplan:

Systematik

Klasse
Säugetiere
Ordnung
Herrentiere
Familie
Gibbons

Merkmale

Beschreibung
Die männlichen Weißwangen-Gibbons sind schwarz mit weißer Wangenfärbung. Die Weibchen sind ockerfarben, fahl-gelb, gelblich-weiß oder grau-weiß mit dunkler Kopfplatte und heller Gesichtsumrandung.
Verbreitung
Süd- und Südostasien: Nord-Laos, Nordwest-Vietnam, Süd-China, Süd-Yunnan
Lebensraum
Tropische Regenwälder
Lebensweise
Diese Tiere leben, wie alle Gibbons, in Familiengruppen, die sich aus einem Männchen, einem Weibchen und ein bis drei Jungtieren zusammensetzen. Sie sind Baumbewohner, die sich mittels Schwinghangeln geschickt vorwärtsbewegen. Durch Gesänge markieren die Gibbons ihre Reviere.
Weißwangen-Schopf-Gibbons sind überwiegend Pflanzenfresser mit einem hohen Nahrungsanteil an reifen, zuckerhaltigen Früchten. Zusätzlich fressen sie Blätter, Knospen und Blüten. Daneben werden aber auch Kleintiere aufgenommen, um den Bedarf an tierischen Proteinen abzudecken.
Fortpflanzung
Nach einer rund siebenmonatigen Tragzeit bringt das Weibchen in der Regel ein einzelnes Jungtier zur Welt.
Bedrohung
Lebensraumzerstörung und Jagd stellen eine akute Bedrohung für diese Gibbon-Art dar. Der Nördliche Weißwangen-Schopf-Gibbon gilt in China als wahrscheinlich ausgerottet.

Rote Liste Status: CR - vom Aussterben bedroht

Paten

Unsere Tierpaten
Frank Goldack, Metallbau
Stefan Hiller
Volker Westerborg
Patenschaftsbeitrag
300 Euro/Jahr

Tierhaltung

Zuchtprogramme
ISB
EEP seit 1991, geführt in Mulhouse
Zoo Frankfurt – Bernhard-Grzimek-Allee 1 – 60316 Frankfurt am Main Info-Line: +49 (0)69 - 212 337 35 - info.zoo@@stadt-frankfurt.de