Riesenschnurrfüßler, Afrikanischer (Spirostrepus giganteus)

Gehege

Lageplan:

Systematik

Klasse
Wirbellose - Diplopoda, Tausendfüßler

Merkmale

Beschreibung
Schnurrfüßler haben pro Körperring (der aus zwei Segmenten verschmolzen ist) zwei Beinpaare - im Unterschied zu anderen Tausend­füßlern. Sie lagern in ihren Chitinpanzer Kalk ein, weshalb ihre Oberfläche hart ist.
Verbreitung
Südost- und Ostafrika
Lebensraum
Boden
Pflanzenreste und sich zersetzende Pflanzen, aber auch Obst, Gemüse und Kartoffeln
Fortpflanzung
Die Weibchen graben sich zur Eiablage in den Boden ein, legen dort die Eier einzeln ab und packen sie in eine Erdkapsel ein. Die schlüpfenden Jungen haben viel weniger Ringe, die aber mit jeder Häutung mehr werden, bis die Tiere erwachsen sind.
Besonderheiten zur Tierart
In trockenen Gebieten können Schnurrfüßler für die Humusbildung von ebensolcher Bedeutung sein wie die Regenwürmer bei uns.

Sie haben nur wenige natürliche Feinde, weil sie Drüsen haben, die Chinon und Blausäure absondern – damit sind sie für die meisten Tiere so gut wie ungenießbar.

Paten

Unsere Tierpaten
Brigitte Koeth
Traudel Siewert
Patenschaftsbeitrag
25 Euro/Jahr
Zoo Frankfurt – Bernhard-Grzimek-Allee 1 – 60316 Frankfurt am Main Info-Line: +49 (0)69 - 212 337 35 - info.zoo@@stadt-frankfurt.de