Gespenstschrecke, Australische (Extatosoma tiaratum)

Vorkommen
Australien und Ozeanien

Gehege

Lageplan:

Systematik

Klasse
Wirbellose

Merkmale

Verbreitung
Nordaustralien
Lebensraum
Bäume und Büsche
Lebensweise
Australische Gespenstschrecken imitieren wie alle Gespenstschrecken oder Phasmiden Pflanzenteile, so dass sie für Beutegreifer ungenießbar wirken, wenn sie überhaupt entdeckt werden. Meist ähneln sie verdorrten, halb zusammengekrümmten Blättern, und sie vervollkommnen diesen Schutz auch noch dadurch, daß sie bei Wind leicht hin- und herschaukeln. Die Männchen sehen ganz anders aus als die Weibchen und sind geflügelt, so dass sie aktiv Weibchen aufsuchen können.
Blätter, bei uns hauptsächlich Brombeerblätter
Fortpflanzung
Die Weibchen schießen nach der Begattung in regelmäßigen Abständen Eier ab, die bis zu zwei Meter weit fliegen können, und auf dem Boden in der Laubstreu landen.
Große Weibchen können im Verlauf ihres Lebens bis zu 700 Eier legen.
Jungenaufzucht
Die Eier entwickeln sich nicht kontinuierlich. Die Embryonalentwicklung geht nur dann weiter, wenn die Eier angefeuchtet werden, damit die jungen Larven in der Regenzeit schlüpfen.Die Entwicklung der Eier dauert ca. neun Monate.
Vom Schlupf bis zur Geschlechtsreife brauchen die Tiere noch einmal ein weiteres halbes bis ein dreiviertel Jahr - je nach Temperatur und Nahrungsangebot.

Paten

Unsere Tierpaten
Erika Gaßmann
Patenschaftsbeitrag
25 Euro/Jahr
Zoo Frankfurt – Bernhard-Grzimek-Allee 1 – 60316 Frankfurt am Main Info-Line: +49 (0)69 - 212 337 35 - info.zoo@@stadt-frankfurt.de