Bitterling (Rhodeus seriveus amarus)

Vorkommen
Europa

Gehege

Lageplan:

Merkmale

Beschreibung
6-9 cm groß
Verbreitung
Mittel- und Osteuropa
Lebensraum
Flache, stehende oder langsam fließende Gewässer
Bitterlinge ernähren sich hauptsächlich von Pflanzen. Wirbellose Tiere wie Würmer, Kleinkrebse und Insektenlarven ergänzen ihren Speiseplan.
Fortpflanzung
Zur Fortpflanzung ist es wichtig, dass Teich- oder Flussmuscheln vorhanden sind, weil sich der Bitterling ohne diese nicht fortpflanzen kann. Ist während der Laichzeit (April bis Juni) eine passende Muschel gefunden, lockt das Männchen ein Weibchen an. Während die Bitterlinge die Muschel auf ihre Aufgabe vorbereiten, wächst beim Weibchen eine bis zu vier Zentimeter lange Legeröhre, mit der das Weibchen pro Muschel ein bis zwei Eier in die Kiemen der Muschel legt. Unmittelbar danach gibt das Männchen seine Spermien ab, die über das Atemwasser der Muschel zu den Kiemen gelangt und die Eier befruchtet. Das wiederholt sich mit mehreren Muscheln. Insgesamt legt ein Bitterling-Weibchen 40 bis 100 Eier in verschiedenen Muscheln ab. Die Eier sind dadurch vor Fressfeinden geschützt. Nach zwei bis drei Wochen schlüpfen die Jungen.
Bedrohung
Bitterlinge selbst sind nicht sehr anspruchsvoll an ihre Umwelt, aber die Muscheln, auf die sie angewiesen sind, reagieren sehr empfindlich auf Wasserverschmutzung. Sie sind in Teilen ihres Verbreitungsgebietes bereits ausgestorben - und mit ihnen die Bitterlinge.

Paten

Unsere Tierpaten
Christina Kreuzer
Robert Kytka
Patenschaftsbeitrag
25 Euro/Jahr
Zoo Frankfurt – Bernhard-Grzimek-Allee 1 – 60316 Frankfurt am Main Info-Line: +49 (0)69 - 212 337 35 - info.zoo@@stadt-frankfurt.de