Tammarwallaby (Macropus eugenii)

Vorkommen
Australien und Ozeanien

Lageplan:

Tammar-Wallabys können aufgrund spezieller Anpassungen an ihren Lebensraum auch ohne Frischwasser überleben. Sie behelfen sich mit der Feuchtigkeit aus ihren Nahrungspflanzen, können aber auch Salzwasser nutzen, das sie, anders als die meisten Tierarten, erstaunlicherweise vertragen.

Systematik

Klasse
Säugetiere
Ordnung
Beuteltiere
Familie
Kängurus

Merkmale

Verbreitung
Süd- und Südwest-Australien
Lebensraum
Buschland und Halbwüste
Lebensweise
Hierarchische Gruppen
Gräser, auch (herabgefallenes) Laub
Fortpflanzung
1 Jungtier wird nach ca. 30 Tagen Tragzeit in einem frühen Embryonalstadium geboren.
Jungenaufzucht
Die Weiterentwicklung der "Frühgeburt" findet im Beutel der Mutter statt.
Verlassen des Beutels nach ca. 8 Monaten
Besonderheiten zur Tierart
1870 wurden Tammar-Wallabys auf einigen Inseln Neuseelands eingeführt, wo sie sich gut vermehrten.
Bedrohung
Eingeschleppte Räuber, vor allem Füchse, führten zu einem rapiden Populationsrückgang. Seit der Mensch die Fuchspopulation reguliert, konnte sich ihr Bestand auf dem Festland stabilisieren. Auf Kangaroo Island gilt die Art sogar als sehr häufig.

Paten

Unsere Tierpaten
Kirsten Heumann
Peter Knörr
Yvonne Köhler
Patenschaftsbeitrag
150 Euro/Jahr

Tierhaltung

Besonderheiten
Tammar-Wallabys wurden bereits 1941 im Frankfurter Zoo gezeigt.
Zuchtprogramme
EEP seit 1999
Zoo Frankfurt – Bernhard-Grzimek-Allee 1 – 60316 Frankfurt am Main Info-Line: +49 (0)69 - 212 337 35 - info.zoo@@stadt-frankfurt.de