Kea (Nestor notabilis)

Vorkommen
Australien und Ozeanien

Lageplan:

Systematik

Klasse
Vögel
Ordnung
Papageien
Familie
Strigopidae

Merkmale

Beschreibung
Der Kea ist relativ unauffällig gefärbt mit überwiegend olivgrünem Federkleid. Die Unterflügeldecken und der Rücken sind orange gefärbt.
Verbreitung
Neuseeländische Alpen (Südinsel Neuseelands). Im Winter auch manchmal im Flachland anzutreffen.
Lebensraum
Subalpine Gebirgsregionen (500 bis über 2.000m), meist am Rande der Baumgrenze zwischen 300 u. 500 m Höhe, jedoch Jahreszeiten abhängig.
Lebensweise
Territoriale Gruppenverbände; In den einzelnen Familienverbänden herrschen strikte Hierarchien. Die Männchen paaren sich mit unterschiedlichen Weibchen (Polygamie). Keas haben gut entwickelte Füße und laufen häufig am Boden herum.
Äußerst vielseitig, besonders Beeren und Wurzeln, aber auch tierische Nahrung, sowie Abfälle menschlicher Siedlungen.
Fortpflanzung
Keas sind Höhlenbrüter, wobei die Männchen die Weibchen während der Brutzeit füttern.
Besonderheiten zur Tierart
Als effiziente Futtersucher haben Keas viel Freizeit, die sie größtenteils mit Spielen verbringen. Dabei entwickelt der Kea eine durchaus lebhafte Phantasie und Neugier, die zumindest im Vogelreich wohl kaum überboten wird. Einfache Äste, Steinchen - einfach alles wird auf "Spielbarkeit" untersucht. Um diesem Bedürfnis gerecht zu werden, erhalten sie im Zoo Spielzeuge aller Art. Dazu kann auch mal ein alter, zerbeulter Topf zählen, denn besonders Gegenstände, mit denen Lärm produziert werden kann, sind bei den Keas besonders beliebt.
Bedrohung
Lebensraumkonkurrenz mit eingeführten Säugetiere (z. B. Katzen); Konflikte mit Landwirten: Keas standen in ihrer neuseeländischen Heimat lange unter Druck, da Farmer ihnen den Verlust von Schafen ankreideten. Tatsächlich nehmen sie Aas auf, und einzelne Individuen scheinen selten auch Schafe zu attackieren. In keiner Weise ist jedoch der Abschuss dieser faszinierenden Vögel zu rechtfertigen.

Der Freilandbestand der Keas wird auf ca. 5.000 Individuen (2010) geschätzt.

Rote Liste Status: VU- gefährdet

Paten

Unsere Tierpaten
Die Redaktion der Frankfurter Rundschau
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Elvira Szarafinski
Sybille Zysas
Patenschaftsbeitrag
200 Euro/Jahr

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