Vikunja (Lama vicugna)

Vorkommen
Südamerika

Lageplan:

Vikunjas zählen ebenso wie Guanakos, Lamas und Alpakas zu den Kameln und zwar zu den höckerlosen Neuweltkamelen.

Systematik

Klasse
Säugetiere
Ordnung
Paarhufer
Familie
Kamele

Merkmale

Verbreitung
Peru, Chile, Bolivien, Ecuador, Argentinien
Lebensraum
Hochanden zwischen 3.500 und 5.500 Metern
Lebensweise
Territoriale vom Hengst geführte Familienverbände von 6-12 Tiere
Junge Männchen bilden in der Regel Junggesellenverbände und versuchen erst, wenn sie herangewachsen sind, eine Familie zu übernehmen. Heranwachsende Jungtiere beider Geschlechter werden aus der Herde vertrieben.
Gräser
Fortpflanzung
Nach einer Tragzeit von 345 Tagen werden in der Natur zwischen Februar und März die Jungtiere geboren. Bereits kurz nach der Geburt werden die Weibchen wieder begattet
Jungenaufzucht
Neugeborene werden von der Mutter nicht trocken geleckt.
Besonderheiten zur Tierart
Vikunjas wurden bereits zu Zeiten der Inkas wegen ihrer besonders wertvollen Wolle gefangen und geschoren.
Bedrohung
Durch intensive Bejagung durch die europäischen Eroberer wurden die Vikunjas in den letzten Jahrhunderten an den Rand der Ausrottung gebracht. Selbst ein bereits 1825 in Peru verabschiedetes Gesetz zum Schutze dieser Tiere hatte nur einen geringen Erfolg. Durch intensive Naturschutzarbeit – unter anderem der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt - gelang es jedoch, in den letzten Jahrzehnten die stark dezimierten Bestände wieder auf heute (2005) über 200.000 Individuen ansteigen zu lassen.

Paten

Patenschaftsbeitrag
350 Euro/Jahr

Tierhaltung

Besonderheiten
Schon 1897 konnten Vikunjas im Zoo Frankfurt bestaunt werden (Quelle Zooführer von 1897).
Zuchtprogramme
EEP seit 1985
Zoo Frankfurt – Bernhard-Grzimek-Allee 1 – 60316 Frankfurt am Main Info-Line: +49 (0)69 - 212 337 35 - info.zoo@@stadt-frankfurt.de