Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis minor)

Gehege

Lageplan:

 

Systematik

Klasse
Säugetiere
Ordnung
Unpaarhufer
Familie
Nashörner

Merkmale

Beschreibung
Das Spitzmaulnashorn hat zwei Hörner auf der Nase. Seine Lippen sind spitz zulaufend, die Oberlippe hat einen fingerförmigen Fortsatz, mit dem sie Blätter und Triebe gezielt pflücken können. Die Haut grau-braune ist derb und wenig behaart. Spitzmaulnashörner können ein Gewicht von 1-1,8 Tonnen erreichen.
Lebensraum
Buschland und die Savannengebiete
Lebensweise
Spitzmaulnashörner sind Einzelgänger, die nur in der Paarungszeit zusammenkommen. Die Jungtiere bleiben jedoch mindestens zwei Jahre bei der Mutter. Der Wohnbereich und die Wanderwege werden durch Urinspritzer markiert. Die wichtigsten Sinnesorgane der relativ kurzsichtigen Tiere sind das Gehör und der Geruchssinn.
Zweige, Laub, Knospen und Gras
Fortpflanzung
Die Tragezeit liegt bei etwa 455 Tage. Das hornlose Junge wiegt bei der Geburt ungefähr 35 Kilogramm und bleibt mindestens 2-2,5 Jahre bei der Mutter.
Bedrohung
Wilderei und Lebensraumzerstörung
Rote Liste Status: Vom Aussterben bedroht
Die Lage aller Nashornarten ist dramatisch, Jagd und Lebensraumzerstörung setzen ihnen zu. Weltweit bemühen sich Naturschutzorganisationen, der Ausrottung der Nashörner entgegenzuwirken.

Paten

Patenschaftsbeitrag
5.500 Euro/Jahr (500 Euro gehen an die ZGF)

Tierhaltung

Besonderheiten
Südliche Spitzmaulnashörner werden in Europa ausschließlich im Zoo Frankfurt gehalten, bei allen anderen in europäischen Zoos gehaltenen Spitzmaulnashörnern handelt es sich um östliche Spitzmaulnashörner. Die beiden Nashörner kamen im Rahmen eines Rettungsprogramms aufgrund der Arbeit der ZGF in Afrika nach Frankfurt.
Die drei Jungtiere wurden im Rahmen eines Auswilderungsprogramms wieder nach Südafrika gebracht.
Zuchtprogramme
EEP für (östliche) Spitzmaulnashörner seit 1990
Zoo Frankfurt – Bernhard-Grzimek-Allee 1 – 60316 Frankfurt am Main Info-Line: +49 (0)69 - 212 337 35 - info.zoo@@stadt-frankfurt.de