Klippspringer, Abessynischer (Oreotragus oreotragus saltatrixoides)

Gehege

Lageplan:

Klippspringer werden in Zoos nur selten gezeigt, da sie nur schwer zu halten sind. Sie sind jedoch im Freiland nicht bedroht.

Systematik

Klasse
Säugetiere
Ordnung
Paarhufer
Familie
Hornträger

Merkmale

Verbreitung
Ost- bis Südafrika, die in Frankfurt gehaltene Unterart Eritrea, östliches Afrika
Lebensraum
Felsregionen, Felshügel (Kopjes) in der offenen Savanne
Lebensweise
Territorial mit Reviermarkierung, paarweise, kleine Familienverbände
Blätter, Knospen, junge Triebe, Kräuter, Gräser, vereinzelt Früchte
Fortpflanzung
1 Jungtier nach ca. 7 Monaten Tragzeit
Besonderheiten zur Tierart
Klippspringer sind Zehenspitzengänger und haben auffällig geformte Klauen, mit denen sie selbst steile Felsenhänge sicher erklimmen.
Bedrohung
Rote Liste Status: LC - Nicht gefährdet

Durch Bejagung ist der Klippspringer im westafrikanischen Teil seines Verbreitungsgebiets nahezu ausgestorben (Unterart O. o. porteousi). Im übrigen Verbreitungsgebiet gilt die Art nicht als bedroht.

Paten

Unsere Tierpaten
Jürgen Schenk
Patenschaftsbeitrag
250 Euro/Jahr

Tierhaltung

Besonderheiten
Der Zoo Frankfurt hat viele Jahre lang die Zuchtbemühungen für diese hübschen Zwergantilopen angeführt. Leider ist es nicht gelungen, eine überlebensfähige Zuchtpopulation aufzubauen, so dass die Klippspringer voraussichtlich in den nächsten Jahren aus den europäischen Zoos verschwinden werden.
Deutsche Erstzucht: Frankfurt (Zoo) 1964
Zoo Frankfurt – Bernhard-Grzimek-Allee 1 – 60316 Frankfurt am Main Info-Line: +49 (0)69 - 212 337 35 - info.zoo@@stadt-frankfurt.de