Okapi (Okapia johnstoni)

Gehege

Lageplan:

1954 brachte Prof. Dr. Dr. Grzimek erstmals ein Okapi nach Deutschland. 1958 erhielt der Zoo Frankfurt als Geschenk zu seinem 100-jährigen Bestehen ein weiteres Tier. Das erste aus dieser Verbindung entstandene Jungtier wurde 1960 geboren, viele weitere folgten. Bisher sind in Frankfurt 20 Okapis zur Welt gekommen.

Systematik

Klasse
Säugetiere
Ordnung
Paarhufer
Familie
Giraffenartige

Merkmale

Beschreibung
Okapis besitzen ein dunkles im Grundton rot-braunes Fell. Eine einzigartige weiße Zeichnung macht sie unverwechselbar. Sie dient der Tarnung und stellt somit eine Anpassung an den Lebensraum dar. Ihre Verwandtschaft mit den Giraffen zeigt sich etwa durch ihren vergleichsweise langen Hals, die stumpfen Hörner - die nur Bullen tragen - oder die lange und sehr bewegliche Zunge.
Verbreitung
Demokratische Republik Kongo, ursprünglich auch in Uganda.
Lebensraum
Geschlossene äquatoriale Wälder des Kongos zwischen 500 und 1500 m über NN.
Lebensweise
Okapis leben einzelgängerisch und finden nur zur Paarung zueinander. Sie sind hauptsächlich tagaktiv und durchstreifen auf der Suche nach Nahrung das Unterholz.
In Gefangenschaft können Okapis ein Alter von bis zu 30 Jahren erreichen.
Okapis ernähren sich von Blättern, die sie mit Hilfe ihrer außergewöhnlich langen und greiffähigen Zunge abreißen. Sie nutzen dabei immer die gleichen Trampelpfade.
Besonderheiten zur Tierart
Neben den Giraffen sind Okapis die einzigen heute lebenden Vertreter der Giraffenartigen.
Bedrohung
Rote Liste Status: EN – gefährdet/endangered
In Uganda ist das Okapi bereits ausgerottet.
Die größte Bedrohung für das Okapi stellt der Verlust von Lebensraum durch den Menschen dar. Aber auch die Jagd nach den Tieren gilt immer noch als großes Problem.

Paten

Patenschaftsbeitrag
2.750 Euro/Jahr (davon gehen 250 Euro an die ZGF)

Tierhaltung

Besonderheiten
1954 brachte Prof. Dr. Dr. Grzimek erstmals ein Okapi nach Deutschland. 1958 erhielt der Zoo Frankfurt als Geschenk zu seinem 100-jährigen Bestehen ein weiteres Tier. Das erste aus dieser Verbindung entstandene Jungtier wurde 1960 geboren, viele weitere folgten. Bisher sind in Frankfurt 20 Okapis zur Welt gekommen.
Zuchtprogramme
EEP seit 1985, geführt in Antwerpen
Zoo Frankfurt – Bernhard-Grzimek-Allee 1 – 60316 Frankfurt am Main Info-Line: +49 (0)69 - 212 337 35 - info.zoo@@stadt-frankfurt.de