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		<title>Zoo Frankfurt</title>
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	<description>Neuigkeiten und Aktuelles</description><language>de</language><image>
		<title>Zoo Frankfurt</title>
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	<width>18</width><height>16</height><description>Neuigkeiten und Aktuelles</description></image><generator>TYPO3 - get.content.right</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><lastBuildDate>Thu, 10 May 2012 13:14:00 +0200</lastBuildDate><item>
	<title>Großzügige Spende durch „Hau den Lukas“ am Tower 185 zugunsten eines neuen Pinguinhauses im Zoo Frankfurt</title>
	<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/10/mai/2012/artikel/grosszuegige-spende-durch-hau-den-lukas-am-tower-185-zugunsten-eines-neuen-pinguinhauses-im-zo.html</link>
<description>Im Rahmen der Luminale 2012, vom 15. bis 20. April, präsentierte sich der jüngst fertiggestellte Tower 185 mit einer spektakulären Lichtinstallation – dem weltgrößten „Hau den Lukas“. Durch die Attraktion wurden 18.241,25 € zugunsten eines neuen Pinguinhauses im Zoo Frankfurt eingespielt. </description><content:encoded><![CDATA[„Der Zoo Frankfurt bedankt sich herzlich bei der CA Immo Deutschland GmbH für die gelungene Luminale-Attraktion“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Unter dem Motto „Wer kräftig zuhaut, schafft es bis in die Chefetage“ entwickelte der Münchner Lichtplaner Frank Vetter (Day &amp; Light) die interaktive Lichtinstallation. Das Interesse war groß: 5439 Hammerschläge trafen den Bolzen, der den „Hau den Lukas“ in Gang setzte. Anhand einer farbigen Skala von grün nach rot konnte jeder seine individuelle Schlagstärke ablesen. Nur die kräftigsten Schläge schafften es bis ins 50. OG in 200 Meter Höhe und ließen den Hochhauskopf in weithin sichtbarem Rot erstrahlen.
Die Installation wurde mit einer Spende für das dringend benötigte neue Pinguinhaus im Zoo Frankfurt gekoppelt. Daher war der „Hau den Lukas“ für die Besucher nicht ganz kostenfrei. Für je drei Schläge wurde um einen Obolus in Höhe von einem Euro gebeten, wodurch insgesamt 1.813 € eingenommen wurden. „Wie versprochen verzehnfachen wir diese Summe auf 18.130 Euro“, sagt Bernhard H. Hansen, Developmentvorstand der CA Immo. „Mit dieser Spende zugunsten der Frankfurter Pinguine möchten wir auch auf die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung in allen gesellschaftlichen Bereichen aufmerksam machen. Unternehmen wie die CA Immo tragen hierbei eine große Verantwortung, der wir u. a. mit Entwicklungen, wie dem Green Building Tower 185 gerecht werden möchten.&quot; Zu den 18.130 Euro addieren sich noch weitere 111,25 €, die zusätzlich gespendet wurden. Insgesamt kommen also 18.241,25 € den Frankfurter Pinguinen zugute.
„Pinguine repräsentieren wie kaum eine andere Tierart die Bedrohung der Lebensräume durch den Klimawandel. Im Zoo sind sie Botschafter ihrer freilebenden Artgenossen“, sagt Zoodirektor Niekisch: „Das neue Haus wird ein perfektes Forum bieten, um die Tiere zu erleben und um Wissen, auch über die Situation der Pinguine im Freiland, zu vermitteln. Wir freuen uns deshalb sehr über die gelungene Aktion und die damit verbundene großzügige Spende für unser – in der Tat dringend benötigtes – neues Pinguinhaus.“&nbsp;]]></content:encoded>
<pubDate>Thu, 10 May 2012 13:14:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Die Gundis haben Nachwuchs </title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/10/mai/2012/artikel/die-gundis-haben-nachwuchs.html</link>
<description>Erst seit November 2011 lebt die quirlige Gundi-Familie im Zoo Frankfurt. Die etwa Meerschweinchen großen afrikanischen Nagetiere mit Familiensinn haben Ende letzter Woche Zuwachs bekommen – drei kleine Gundi-Babys. </description><content:encoded><![CDATA[Die Gundi-Familie im Tagbereich des Grzimekhauses besteht nun aus acht adulten Tieren (fünf Männchen, drei Weibchen) und drei Jungtieren. „Dass sich die Tiere bei uns im Zoo wohlfühlen hat sich nun auf besonders schöne Art gezeigt“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die drei Babys wurden am 2. Mai 2012 geboren, sie sind Geschwister. Ihr Geschlecht ist noch nicht bekannt.
Gundis sind Nestflüchter: „Die Jungtiere sind vom ersten Tag an voll behaart, haben ihre Augen geöffnet und laufen selbständig durch das Gehege“, erläutert Niekisch. Gundis (Kammfinger) gehören zu den Nagetieren und sind perfekt an die extremen Lebensräume am Rande der Sahara angepasst. Sie sind tagaktiv und sehr agil. In der Mittagshitze, wie sie am Rande der Sahara herrscht, ruht sich die gesamte Kolonie aus. „Hierbei zeigt sich der soziale Aufbau der Gruppe. Die Tiere legen sich dicht an- und übereinander, um sich gegenseitig Sicherheit und Schutz zu geben“, sagt Niekisch. Dieses Verhalten kann man auch gut im Grzimekhaus des Frankfurter Zoos beobachten – und zurzeit sieht man bei genauer Beobachtung drei winzige Körper zwischen den anderen.
Ein besonderes Merkmal von Gundis sind die hinteren Füße, die mit Borstenkämmen ausgestattet sind. Damit pflegen sie ausgiebig ihr Fell, damit dieses sie auch unter extremen Bedingungen vor der Witterung schützen kann. Gundis ernähren sich rein pflanzlich. Anders als die meisten anderen Nager bauen sie sich keine Höhlen oder Nester, sondern schlüpfen bei Gefahr, die sie durch zwitschernde Laute anzeigen, in Felsspalten. Hierbei hilft ihnen, dass sie nur etwa 20 Zentimeter lang werden. Dadurch können sie sich ihren Fressfeinden wie Schakalen und Greifvögeln durch den Rückzug in kleine Öffnungen entziehen.]]></content:encoded><category>Tierische Neuigkeiten</category>
<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:33:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Bonobo-Baby SAMBO stellt sich vor</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/24/april/2012/artikel/bonobo-baby-sambo-stellt-sich-vor.html</link>
<description>In der Nacht vom 7. auf den 8. Januar 2012 kam im Zoo Frankfurt ein kleiner Bonobo (Zwergschimpanse) zur Welt. Zuerst sah alles ganz prima aus für den Kleinen: Mutter ZOMI kümmerte sich rührend um ihren Nachwuchs. Doch ZOMI hatte nicht genug Milch und so musste SAMBO mit der Flasche großgezogen werden.</description><content:encoded><![CDATA[„Alle Bemühungen SAMBO bei seiner Mutter zu belassen waren leider vergeblich“, berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, „ZOMI hatte einfach nicht genug Milch und da der Kleine in der ersten Zeit auch nachts dringend Nahrung brauchte, blieb uns keine andere Wahl, als ihn solange aus der Gruppe zu nehmen, bis er begann nachts durchzuschlafen.“
Der Name SAMBO bedeutet „Sieben“ in der Sprache Lingala, einer der vier Landessprachen im Kongo, da der Kleine am 7. Januar geboren wurde. Tagsüber wurde SAMBO von seinen Tierpflegern herumgetragen oder schlief in seinem „Spieleparadies“ – einem Gehege im Foyer des Menschenaffenhauses. Nachts wurde er von Revierleiter Carsten Knott und dessen Frau betreut.
„Handaufzuchten sind bei Säugetieren und vor allem bei Menschenaffen immer etwas problematisch“, erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, „Als Erwachsene können die Tiere häufig nicht mehr in eine Gruppe integriert werden, da sie die natürlichen Verhaltens­weisen ihrer Artgenossen nicht kennen. Sie sind dann zu einem völlig artuntypischen Leben als Einzeltier verdammt.“ Um SAMBO dieses Schicksal zu ersparen, wird er noch als Flaschenkind mit seinen Artgenossen zusammen gebracht. Da SAMBO mittlerweile seinen Trinkrhythmus auf fünf Milch-Mahlzeiten am Tag verringert hat, ist es nun an der Zeit, ihn wieder in die Gruppe zu integrieren.
Bonobo-Oma MARGRIT soll SAMBOs Ersatzmama werden. ZOMI hat noch zwei weitere Jungtiere zu versorgen und ist damit voll beschäftigt. Das Ziel ist es, MARGRIT den kleinen SAMBO zu den Trinkmalzeiten an das Gitter bringen zu lassen, damit die Pflegerinnen und Pfleger ihm das Fläschchen geben können. MARGRIT ist eine erfahrene Ersatzmama, bereits 2004 hat sie ein fremdes Bonobo-Baby versorgt.
Wer der Vater von SAMBO ist, ist nicht eindeutig geklärt. Höchstwahrscheinlich ist es Zuchtmann LUDWIG aber auch HERI kommt als Vater in Frage. Auch er wurde beim Deckakt mit ZOMI beobachtet.&nbsp;]]></content:encoded><category>Tierische Neuigkeiten</category>
<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 11:38:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Sind wir nicht alle ein bisschen Pinguin? </title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/19/april/2012/artikel/sind-wir-nicht-alle-ein-bisschen-pinguin.html</link>
<description>Ein origineller Video-Clip ruft zur Spende für das neue Pinguin-Haus auf.</description><content:encoded><![CDATA[Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch als Märchenerzähler im Pinguin-Gehege, Dr. Hartmut Schwesinger als Mann im Frack und viele Pinguine – der originelle und humorvolle Kurzfilm von screen art° productions unterstützt die Spendenaktion „Schöner wohnen – ein neues Haus für unsere Pinguine“ des Frankfurter Zoos.
Der Kurzfilm setzt auf Herz und Humor, wenn in brillianter HD-Qualität an alle Pinguin-Fans appelliert wird, den Neubau des Tierhauses im Zoo zu unterstützen. „Unsere Pinguine brauchen dringend eine größere und zeitgemäße Bleibe“, erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch den Spendenaufruf. Noch sind die sympathischen Frackträger im Erdgeschoss des Exotariums zu sehen. Der beschränkte Platz reicht aber nur für die Haltung einer kleinen Pinguinart aus. Daher werden im Zoo Frankfurt zurzeit ausschließlich Eselspinguine gezeigt. „Aber das soll sich ändern“, so Niekisch. Das neue Pinguin-Haus wird drei Pinguinarten beherbergen: Königspinguine, Eselspinguine und Felsenpinguine. Die Kosten für den Neubau liegen bei mehr als sechs Millionen Euro. Davon muss der Zoo zwei Millionen Euro selbst aufbringen. Eine Summe, die der Zoo Frankfurt nur mit Hilfe durch Freunde und Partner stemmen kann.
„Bei Pinguinen geht einem doch das Herz auf! Wenn diese wunderbaren Tiere – die uns Menschen übrigens aufs Liebenswerteste den Spiegel vorhalten können – Hilfe brauchen, dann sind wir da“, begründet Fernseh-Regisseurin und screen art°-Inhaberin Ulrike Gehring ihr Engagement. Gemeinsam mit Dr. Hartmut Schwesinger, der im Rhein-Main Gebiet als Marketing-Stratege für die Region bekannt ist, war aus der Begeisterung für das Projekt heraus die Idee eines filmischen Aufrufes zur Unterstützung der Frankfurter Pinguine entstanden. Die Frankfurter Film- und Fernsehproduktion screen art° productions gmbh hat das Projekt gesponsert. „Wir haben uns in der Vergangenheit schon oft für den Standort eingesetzt. Doch diesmal sind alle mit besonderem Enthusiasmus dabei“, so Gehring.
„Wenn möglichst viele Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet den kurzen Videoclip auf ihre Hompage verlinken, haben die User etwas zu Schmunzeln und können mit einer SMS in wenigen Sekunden Gutes tun“, erläutert Dr. Schwesinger die Idee der gemeinsamen Kampagne. Mehrere Unternehmen haben ihre Bereitschaft dazu schon angekündigt.
Das Video kann ab heute auf der Website der Stadt Frankfurt unter folgendem Link herunter geladen werden: www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=9133211. Anschauen kann man das Video auch auf Facebook unter www.facebook.com/pinguinhausfrankfurt oder auf der Zoo Frankfurt-Website unter www.zoo-frankfurt.de.]]></content:encoded>
<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 12:40:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Nachwuchs bei den Erdferkeln ERMINE und ERNST</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/19/april/2012/artikel/nachwuchs-bei-den-erdferkeln-ermine-und-ernst.html</link>
<description>Am 30. März kam im Zoo Frankfurt ein Erdferkel zur Welt – zunächst ganz versteckt in der Wurfhöhle. Doch so langsam streckt das kleine Tier mit den großen Tütenohren seine lange Nase in die Schauanlage.</description><content:encoded><![CDATA[„Das Jungtier ist fit, neugierig und lebhaft. Am Montag, den 16. April, hat es zum ersten Mal zusammen mit seiner Mutter die Schauanlage im Grzimekhaus ausgiebig erkundet“, berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Das Geschlecht des kleinen Erdferkels konnte bislang noch nicht eindeutig bestimmt werden. Das sei, so Niekisch, bei dieser Tierart in den ersten Wochen nicht ohne weiteres möglich. Höchst wahrscheinlich handelt es sich aber um ein weibliches Tier. Von seinen Pflegern hat es daher den Namen LOTTE bekommen. Mittlerweile wiegt LOTTE 3.840 Gramm. Das Geburtsgewicht lag bei 1.500 Gramm.
LOTTEs Eltern ERMINE und ERNST sind beide vier Jahre alt. LOTTE ist ihr erstes Kind. „ERMINE kümmert sich bestens um die Kleine“, berichtet Niekisch, „Das Jungtier bewegt sich immer dicht hinter seiner Mutter durch das Gehege. Macht diese einen kurzen Stopp, schlüpft es sofort zwischen ihre Beine.“ Erdferkel haben eine Säugezeit von etwa vier Monaten. Danach beginnen die Jungtiere mit der Aufnahme fester Nahrung, die bei Erdferkeln vorzugsweise aus Termiten besteht. Im Freiland bleiben die Töchter bis zur Geburt des nächsten Jungtieres bei ihrer Mutter, also etwa ein Jahr lang. Männliche Nachkommen verlassen die Mutter schon mit sechs Monaten und graben sich eine eigene Schlafhöhle.
Erdferkel sind Einzelgänger. Männchen und Weibchen leben nur in der Paarungszeit zusammen. Die große Erdferkel-Anlage im Nachtbereich des Grzimekhauses wurde daher sofort nach der Geburt von LOTTE geteilt, um Mutter und Kind von Vater ERNST zu trennen. Ihre Anlagen teilen sich die Erdferkel mit Springhasen und Moholigalagos, die auch in ihrem natürlichen Lebensraum vorkommen.
Der Zoo Frankfurt kann auf eine lange Erdferkel-Haltung zurück blicken: „1962 gelang in Frankfurt sogar die Welterstzucht“, so Niekisch. Mit kleinen Unterbrechungen werden die Afrikanischen Savannen-Bewohner in Frankfurt seit 1925 gezeigt und erfolgreich gezüchtet. Die letzte Nachzucht in Frankfurt liegt allerdings bereits fünf Jahre zurück.
Die nachtaktiven Erdferkel sind die letzten Überlebenden der Ur-Huftiere und haben unter den heutigen Säugetieren keine näheren Verwandten. Ihr wichtigstes Sinnesorgan ist die Nase. Aber auch mithilfe ihrer auffälligen tütenförmigen Ohren orientieren sie sich in der Dunkelheit. &nbsp;Mit ihren ausgesprochen kräftigen Klauen brechen die urtümlichen Tiere Termitenbauten auf. Mithilfe der besonders langen und klebrigen Zunge holen die Erdferkel die Termiten aus ihren Gängen.
Die beste Chance die kleine LOTTE zu sehen besteht nachmittags. Auch ein Blick durch die Scheibe der Futterküche des Grzimekhauses auf den dort angebrachten Überwachungsmonitor lohnt sich – von hier aus kann man in die Schlafhöhlen von LOTTE und ERMINE schauen.&nbsp;]]></content:encoded><category>Tierische Neuigkeiten</category>
<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 12:26:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Sehr kostbar, sehr niedlich – Nachwuchs bei den Mhorrgazellen</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/05/april/2012/artikel/sehr-kostbar-sehr-niedlich-nachwuchs-bei-den-mhorrgazellen.html</link>
<description>Am 16. Februar 2012 kam im Zoo Frankfurt das Mhorrgazellen-Mädchen FRANZI zur Welt. Das Jungtier wurde von seiner Mutter nicht angenommen und wird deshalb von seinen Pflegerinnen und Pflegern mit der Flasche groß gezogen. </description><content:encoded><![CDATA[„Mhorrgazellen gelten seit 1980 in ihrem natürlichen Lebensraum als ausgestorben. Jeder Nachwuchs dieser seltenen Tierart ist daher extrem wertvoll“, so Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die kleine FRANZI ist das vierte Kind von Mutter MAI (geboren 2007 im Zoo Frankfurt). Bereits in der Vergangenheit mussten Jungtiere von MAI mit der Hand aufgezogen werden. Der Zuchtbock der Frankfurter Mhorrgazellen-Gruppe – und damit auch FRANZIS Vater – FRANZISKUS (geboren 2005 in München) verstarb im September letzten Jahres. Den Namen FRANZI haben die Tierpfleger der kleinen Gazelle in Erinnerung an ihren Vater gegeben.
Für Mhorrgazellen gibt es ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP), an dem sich der Zoo Frankfurt beteiligt. Das EEP organisiert die Zucht von über 150 Tierarten innerhalb Europas. „Ziel des Erhaltungszuchtprogramms ist es, in den Zoos gesunde und stabile Populationen aufzubauen und zu erhalten. Voraussichtlich im Spätsommer dieses Jahres wird der zuständige EEP-Koordinator dem Zoo Frankfurt einen neuen Zuchtbock vermitteln“, erklärt Niekisch.
Mhorrgazellen (Nanger dama mhorr) leben ursprünglich im nördlichen Afrika. Sie erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 120 cm und zählen zu den größten Gazellenarten der Welt. Der Zoo Frankfurt hat sich zwischen 1992 und 2001 mehrfach an der von der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) durchgeführten Wiederansiedlung der Mhorrgazellen in Tunesien und Marokko beteiligt.
FRANZI geht es sehr gut. Sie wächst und gedeiht, wie es kleine Mhorrgazellen tun sollen. An Ostern wird sie mit ihren Artgenossen im Außengehege zu sehen sein.
]]></content:encoded><category>Tierische Neuigkeiten</category>
<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 12:51:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Schuhschnabel-Dame MAUSI verstorben</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/30/maerz/2012/artikel/schuhschnabel-dame-mausi-verstorben.html</link>
<description>Am Morgen des 30. März 2012 fanden Pfleger den Vogel leblos in seinem Gehege. Ob sein Alter die Ursache für den überraschenden Tod ist, muss jetzt die Obduktion zeigen. </description><content:encoded><![CDATA[Das Schuhschnabelweibchen MAUSI gehörte sicher zu den Charaktertieren des Zoos. Ihr genaues Alter ist nicht bekannt. MAUSI kam als Jungvogel als Wildfang aus Afrika nach Deutschland. 1990 zog sie von der Stuttgarter Wilhelma in den Zoo Frankfurt. „Obwohl sie keine Handaufzucht war, war sie sehr menschenbezogen, erkannte ihre Pfleger und ließ so manchen von ihnen nur schweren Herzens wieder aus ihrem Gehege hinaus. Anders verhielt sie sich gegenüber ihren männlichen Artgenossen. Mehrere Versuche der Verpaarung schlugen fehl, da sie keinen der ihr angebotenen Schuhschnabel-Männer für geeignet hielt“, beschreibt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch den selbstbewussten Schreitvogel.
Nichts wies in den letzten Tagen auf gesundheitliche Probleme bei dem Schuhschnabel hin. Die pathologischen Untersuchungen werden in den nächsten Tagen Aufschluss über die Todesursache geben.&nbsp;
Die Schuhschnabel-Haltung wird der Zoo mit MAUSI nicht aufgeben. Das schöne Gehege in den Faust-Vogelhallen soll bald wieder mit der charismatischen und hoch bedrohten Tierart besetzt werden. „Wir haben bereits Kontakt mit befreundeten Zoos aufgenommen, die Schuhschnäbel halten – zum Teil Tiere, die bereits in Frankfurt gelebt haben und dem Zoo gehören, die aber zur Verpaarung die letzten Jahre in anderen Zoos verbracht haben“, so Niekisch.
]]></content:encoded>
<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 12:44:00 +0200</pubDate>
</item><item>
<title>Das Grzimek-Camp im Frankfurter Zoo soll in neuem Glanz erstrahlen</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/12/maerz/2012/artikel/das-grzimek-camp-im-frankfurter-zoo-soll-in-neuem-glanz-erstrahlen.html</link>
<description>Mit dem 2004 eröffneten Grzimek-Camp würdigt der Zoo Frankfurt seinen ehemaligen Direktor, Professor Dr. Bernhard Grzimek. Das Camp, das einer Rangerstation in der Serengeti nachempfunden ist, bietet Einblicke in das Lebenswerk des berühmten Naturschützers. Den 25. Todestag von Bernhard Grzimek am 13. März nimmt der Zoo zum Anlass, das in die Jahre gekommene Camp zu renovieren und um eine kleine Attraktion zu erweitern. Finanziell unterstützt wird der Zoo dabei von der Stiftung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, Hilfe für die bedrohte Tierwelt.</description><content:encoded>
<![CDATA[Von 1945 bis 1974 war Prof. Dr. Dr. Bernhard Grzimek Zoodirektor in Frankfurt. Auf seine Initiative geht in den 1950er Jahren die Neugründung der <link http://www.zgf.de - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">Zoologischen Gesellschaft Frankfurt </link>(ZGF) zurück, deren langjähriger Präsident er war und die er zu einer der bedeutendsten Naturschutz-organisationen entwickelte. Im Zoo wird an mancher Stelle das Andenken an den berühmten Frankfurter bewahrt.
„Die Geburtsstunde des Grzimek-Camps im Frankfurter Zoo hat mit einem Flugzeug zu tun“, erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Im Jahr 2001 gelangte eine alte Dornier 27 für einen symbolischen Euro in den Besitz der ZGF und wurde mit einer Zebralackierung versehen – ganz nach dem Vorbild von Bernhard Grzimeks &quot;ENTE&quot;. „Dass die Do 27 den Blickfang für eine Ausstellung über das Leben von Bernhard Grzimek bilden und im Zoo stehen sollte, war schnell klar“, so Niekisch. Es entstand das Konzept des Grzimek Camps, das in Form einer Dauer-ausstellung zeigt, wer Bernhard Grzimek war, was er für den Artenschutz geleistet hat und wie sein Werk heute noch fortlebt und wächst.
„Die Renovierungsarbeiten am Grzimek-Camp, an dem der Zahn der Zeit genagt hat, sollen die interaktive Ausstellung wieder zu einer Attraktion machen, die zum Verweilen, Entdecken und Informieren einlädt“, so Niekisch, der auch Vizepräsident der ZGF ist.
Bis Mai 2012 sollen Feuerstelle und Sitzgelegenheiten sowie alle Informationstafeln erneuert werden. Neu hinzukommen wird eine kleine Gruppe von Holz-Löwen, die zukünftig Savannen-Flair verbreiten und noch größere Nähe zu den Tieren herstellen wird.&nbsp;]]></content:encoded>
<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 16:33:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Zwei Mal wertvoller Nachwuchs bei den Goldstirn-Klammeraffen</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/08/maerz/2012/artikel/zwei-mal-wertvoller-nachwuchs-bei-den-goldstirn-klammeraffen.html</link>
<description>Stadtrat Professor Dr. Felix Semmelroth übernimmt die Patenschaft für die kleine GABY.</description>
<content:encoded><![CDATA[Bereits am 25. November 2011 kam Klammeraffen-Baby GABY zur Welt. Mutter OCANA (geboren im April 2006 in der Stuttgarter Wilhelma) hat ihr Baby nicht angenommen. Die Pfleger fanden das Jungtier auf dem Boden, die Nabelschnur war nicht abgebissen – im Freiland ein Todesurteil für einen kleinen Affen. GABY ist das erste Kind der fünfjährigen OCANA. „Leider kommt es in der Natur häufig vor, dass Mütter ihr Erstgeborenes nicht akzeptieren“, erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, „sie wissen oft einfach noch nicht, was sie tun müssen und sind von der Situation überfordert.“ GABY wurde aus dem Gehege genommen und von Hand aufgezogen.
Kulturdezernent Professor Dr. Felix Semmelroth übernimmt die Patenschaft für das Jungtier: „Ich freue mich sehr über die Patenschaft für GABY. Es ist ja auch sehr schwer, ihrem Charme nicht zu erliegen. Aber die Übernahme der Patenschaft hat für mich und das Kulturdezernat natürlich nicht nur emotional eine Bedeutung. Wir wissen, wie wichtig Tierpatenschaften sind. Nicht nur für die Patinnen und Paten, die ihrer Liebe zu den Tieren damit Ausdruck verleihen, sondern auch für den Zoo.“ Mehr als 25.000 Euro aus Patenschaftsmitteln konnte der Zoo im vergangenen Jahr für Haltungsverbesserungen, Tierbeschäftigung sowie für Kamerasysteme zur Beobachtung der Tiere einsetzen. Zurzeit hat der Zoo 1.825 Tierpaten. Zu den beliebtesten Patentieren zählen Erdmännchen und Eselspinguine. Etwas schwerer verpaten lassen sich zum Beispiel Schützenfisch und Azurkopftangare. „Ich hoffe, dass sich für diese zwar nicht pelzigen aber deshalb nicht weniger faszinierenden Tiere bald auch noch Fans finden.“, sagt Semmelroth.
Vor allem Zoo-Tierärztin Dr. Nicole Schauerte und die Tierpflegerin Anna Zufall haben sich in der Anfangzeit um GABY gekümmert. Während der Arbeitszeiten war GABY in einem Gehege hinter den Kulissen untergebracht, immer in der Nähe ihrer Artgenossen, damit die Bindung an ihre Ziehmütter nicht zu stark wurde.
In den ersten Wochen wurde GABY alle zwei Stunden mit Säuglingsmilch aus einem Schnuller-Fläschchen gefüttert und auch heute noch trinkt sie aus dem Fläschchen – allerdings nur noch vier Mahlzeiten am Tag, denn Bananen schmecken auch schon ganz gut.
Seit &nbsp;Ende Januar wohnt GABY in den Affenanlagen direkt neben ihren Artgenossen, nur durch ein Gitter getrennt. Die Scheibe zum Besucherraum war zur Eingewöhnung in den letzten Wochen weiß gekalkt. „Natürlich ist die Neugier der Zoobesucher auf Jungtiere und Neuankömmlinge im Zoo mehr als verständlich“, sagt Niekisch, „und darüber freuen wir uns. Aber in der Zoo-Tierpflege müssen wir uns auch und vor allem um das Wohl unserer Tiere kümmern – bitte haben Sie deshalb Verständnis für vorübergehend gekalkte Scheiben und Schutzabsperrungen.“
Vergangene Woche, am 27. Februar 2012, konnte sich der Zoo über eine weitere Klammeraffen-Geburt freuen. SHAKIRA (geboren im November 2002 ebenfalls in der Wilhelma) ist zum zweiten Mal Mutter geworden. Ihr erstes Kind ELLI musste auch mit der Flasche aufgezogen werden, ist jetzt aber voll in die Klammeraffen-Gruppe integriert. „SHAKIRA hatte nach der Geburt von ELLI im Oktober 2008 mehrere Fehlgeburten. Deshalb freuen wir uns besonders, dass sie ihr zweites Baby liebevoll am Körper trägt, es säugt und behütet“, so Niekisch. Das Geschlecht des eine Woche alten Babys konnte noch nicht eindeutig festgestellt werden, da die Geschlechtsorgane noch nicht voll ausgebildet sind. Vater beider Jungtiere ist ZAC (geboren im Januar 2001 im Twycross Zoo in Großbritannien).
]]></content:encoded>
<category>Tierische Neuigkeiten</category>
<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 11:08:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Zurück nach Afrika – Reisevorbereitungen bei den Spitzmaulnashörnern</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/02/maerz/2012/artikel/zurueck-nach-afrika-reisevorbereitungen-bei-den-spitzmaulnashoernern.html</link>
<description>Die Nashörner TSORORO und KALUSHO sollen nach 22 Jahren in Frankfurt in ihre Heimat Afrika – genauer gesagt, nach Swasiland – zurückkehren. Als Angehörige der Unterart „minor“ gehören die beiden südlichen Spitzmaulnashörner zu einer der am meisten bedrohten Tierarten überhaupt. In Kooperation mit der Organisation „Back to Africa“ werden die Tiere nach Afrika gebracht, um dort für Nachwuchs zu sorgen. Die Sicherheit von TSORORO und KALUSHO hat dabei oberste Priorität. </description>
<content:encoded><![CDATA[KALUSHO und TSORORO kamen beide 1989 aus Zimbabwe nach Frankfurt. Seither sind sie im Frankfurter Zoo zu Publikumslieblingen avanciert. Drei Töchter, AKURA, DZIMBA und HAMA, gingen aus der Verbindung der Dickhäuter hervor. Allerdings liegt die Geburt des letzten Jungtieres bereits 11 Jahre zurück. Eileiterprobleme verhindern eine erneute Schwangerschaft der 25-jährigen TSORORO. Der 26-jährige KALUSHO allerdings ist zeugungsfähig.
„In Swasiland wartet schon eine junge Nashornkuh auf unseren Bullen“, so Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch. „Die Rückführung der Tiere ist im Sinne des Artenschutzes geboten. Sie stehen hier in einer Art „genetischer Sackgasse“ während vor allem KALUSHO in Swasiland noch einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau der Population leisten kann. In Europa dagegen gibt es keine Artgenossin für ihn, da nur Frankfurt diese Unterart hält“, erläutert Niekisch.
In der Rückführung der beiden Frankfurter Tiere liegt also eine große Chance für die südlichen Spitzmaulnashörner, deren Bestand in den letzten Jahren auf unter 1.000 Tiere gesunken ist! Es besteht sogar Hoffnung, dass sich TSOROROs Empfängnisfähigkeit mit der Umgebungsveränderung wieder einstellt. Vielleicht kann sie dann dem Vorbild ihrer Tochter AKURA folgen, die 1996 in den südafrikanischen Marakele Nationalpark gebracht wurde wo sie im Frühjahr 2009 zum dritten Mal Nachwuchs bekam.
Weil die beiden Tiere dem Zoo besonders am Herzen liegen und so wertvoll sind, steht die Sicherheit auf der Reise und in Afrika an erster Stelle. Professor Niekisch persönlich, aber auch der zuständige Kurator und der Revierleiter haben sich vor Ort über die Sicherheitslage und die Rückführungssituation informiert. „Die Tiere kommen zunächst auf eine geschützte Privatfarm bis sie sich gut eingelebt haben. Auch danach werden sie nicht einfach in die Wildnis entlassen. Es ist eine stufenweise Eingewöhnung. In dem Schutzgebiet, das zukünftig die Heimat von TSORORO und KALUSHO sein wird, werden sie dauerhaft von Rangern bewacht und so weit wie nötig versorgt“, versichert Niekisch. Swasiland ist nicht wie Südafrika und andere afrikanische Länder von der Wilderei auf Nashörner betroffen.
TSORORO und KALUSHO werden in den nächsten Wochen von ihrem Pfleger Karlheinz Jahnel an die Transportkisten gewöhnt, um im Laufe des Sommers in dessen Begleitung und zusammen mit einer Tierärztin in das Mkhaya Schutzgebiet umzusiedeln. Ein genauer Termin für den Umzug steht noch nicht fest. Er ist vor allem abhängig davon, wie schnell sich die Tiere an die Transportkisten gewöhnen lassen.
Im Frankfurter Zoo werden dann möglichst bald zwei Spitzmaulnashörner der ostafrikanischen Unterart ein neues Zuhause finden. Mit ihnen soll die Zoopopulation dieser auch von anderen europäischen Zoos gehaltenen Unterart gestärkt werden. Nashörner wird es also auch in Zukunft im Zoo Frankfurt geben.
<b>Nashorn ohne Horn?</b>
Seit dem 20. März müssen TSORORO und KALUSHO vorübergehend auf ihre eindrucksvollen Hörner verzichten. Sie wurden vorsichtshalber gekappt, damit sich die Tiere während des Transports nach Afrika nicht verletzen können. Mit der Zeit werden die Hörner wieder nachwachsen.
Weitere Informationen: <link http://www.backtoafrica.co.za/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.backtoafrica.co.za/</link>
]]></content:encoded>
<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 10:32:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Wiederwahl von Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch zum Präsidenten der gtö</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/24/februar/2012/artikel/wiederwahl-von-zoodirektor-prof-dr-manfred-niekisch-zum-praesidenten-der-gtoe.html</link>
<description>Seit 27. Juli 2009 ist Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch Präsident der gtö – Society for Tropical Ecology (Gesellschaft für Tropenökologie). Gestern wurde er auf der jährlichen gtö-Tagung in Erlangen einstimmig in seinem Amt bestätigt und für weitere drei Jahre zum Präsidenten gewählt.</description>
<content:encoded><![CDATA[„Ich freue mich sehr in meinem Amt als Präsident der gtö bestätigt worden zu sein“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Das Verständnis tropischer Ökosysteme und der Schutz der tropischen Biodiverstität sind top aktuelle Themen und dafür kämpfe ich. Tropenschutz ist auch Klimaschutz und betrifft uns alle“.
Die diesjährige gtö-Tagung vom 22. – 25. Februar 2012 befasst sich mit dem breiten Themenkomplex der Fragmentierung von Habitaten und Ökosystemen. „Durch den fortschreitenden Klimawandel, exzessive Landnutzung und steigende Bevölkerungszahlen werden die tropischen Wälder dezimiert und Habitat-Inseln entstehen – ein Problem, dem wir uns auf der ganzen Erde stellen müssen“, sagt Niekisch. Tiere und Pflanzen dieser künstlich entstandenen Inseln sind weitgehend von der Außenwelt isoliert und vom Genfluss der gesamten Population abgeschnitten. Was bedeutet die Fragmentierung von Habitaten für die Anpassung, Migration und letztendlich das Überleben der dort vorkommenden Pflanzen- und Tierarten? Dieser brennenden Frage stellen sich Spezialisten aller Disziplinen auf der diesjährigen Jahres-Tagung der gtö, sie diskutieren Wege des Managements der fortschreitenden Verinselung.
Der gtö gehören ca. 500 Tropenökologen – praktisch alle renommierten Forscher auf diesem Gebiet – und viele Studenten an. Die Gesellschaft unterstützt die Erforschung der tropischen Ökologie, verbreitet die Forschungsergebnisse und setzt sich für den Schutz tropischer Pflanzen, Tiere und Lebensräume ein.
]]></content:encoded>
<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 10:04:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Frankfurter Gene in alle Welt</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/20/februar/2012/artikel/frankfurter-gene-in-alle-welt-1.html</link>
<description>Der Frankfurter Tiger-Kater IBAN ist in Polen Vater geworden. Mit Tiger-Dame RATU hat er im Zoo von Warschau drei Babys gezeugt. Die Jungtiere sind wohlauf und werden liebevoll von ihrer Mutter versorgt.</description>
<content:encoded><![CDATA[Am 19. Oktober 2011 ging Sumatra-Tiger IBAN aus dem Frankfurter Zoo auf eine Reise der besonderen Art. Er leistet der siebeneinhalbjährigen RATU im Zoo von Warschau für eine Weile Gesellschaft. „Es hat zwischen ihm und RATU ziemlich schnell gefunkt, und das ist ein besonders schöner Zuchterfolg“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, „denn in europäischen Zoos leben nur etwa 100 Sumatra-Tiger. Bei einer so kleinen Zoo-Population ist jedes einzelne Individuum wichtig und jede Nachzucht extrem wertvoll“.
Nachzuchten und der Austausch von Tieren zwischen europäischen Zoos werden mittels eines Zuchtbuches organisiert. Im Zoo Frankfurt hatte IBAN zwei erfolgreiche Nachzuchten mit Tiger-Dame MALEA. Die beiden Jungtiere des letzten Wurfes, TARU und ASIM, sind mittlerweile schon richtig groß geworden und können täglich im Katzendschungel besucht werden. „Sobald wir die beiden an einen anderen Zoo abgegeben haben, kommt IBAN wieder zurück nach Frankfurt“, versichert Niekisch.
Im Freiland sind Sumatra-Tiger (Panthera tigris sumatrae) durch die Abholzung der Regenwälder für Palmöl-Plantagen bedroht. Nur noch etwa 400 Tiere leben in ihrer Heimat auf der indonesischen Insel Sumatra und diese sind zusätzlich durch Wilderei gefährdet. „Jede Nachzucht im Zoo ist ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung, vor allem angesichts des dramatischen Rückgangs der Populationszahlen im Freiland“, betont Niekisch.
]]></content:encoded>
<category>Tierische Neuigkeiten</category>
<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 17:04:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Tigerin DASEEP reist von Wuppertal nach England</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/13/februar/2012/artikel/tigerin-daseep-reist-von-wuppertal-nach-england.html</link>
<description>Die beiden jungen Tigerdamen DASEEP und TSCHUNA haben heute Mittag den Zoo Wuppertal verlassen und reisen im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in den Dudley Zoo nach England.</description>
<content:encoded><![CDATA[„Mittlerweile ist DASEEP zu einer prächtigen Tigerin herangewachsen“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Sumatra-Tiger sind in der Natur extrem gefährdet, nur noch höchstens 400 Tiere leben im Freiland und auch die Population in europäischen Zoos ist mit 101 Tieren klein. Deshalb ist jedes Tier für die Nachzucht extrem wichtig.“ Das ist auch der Grund für DASEEPs Reise nach England, sie soll bald eine eigene Familie gründen.
„In Dudley dürfen die beiden Tigerinnen DASEEP und TSCHUNA, die sich mittlerweile wie Geschwister verhalten, noch eine Zeit lang zusammenbleiben“, berichtet Niekisch. Tschuna wird sich nach einer Weile aber von ihrer Schwester verabschieden müssen, weil sie in den Zoo von Whipsnade, einer der größten Zoos Europas, gebracht wird.
Sumatra-Tigerin DASEEP wurde am 10.09.2010 im Zoo Frankfurt geboren. Da sie von ihrer Mutter MALEA nicht angenommen wurde, musste sie mit der Flasche aufgezogen werden. Viele Frankfurterinnen und Frankfurter haben ihr Schicksal verfolgt. Damit DESEEP nicht alleine aufwachsen musste, wurde sie am 20.10.2010 an den Zoo Wuppertal abgegeben. Hier konnte sie zusammen mit Flaschenkind TSCHUNA, einer Sibirischen Tigerin, groß werden und jetzt gehen beide zusammen auf die große Reise.
]]></content:encoded>
<category>Tierische Neuigkeiten</category>
<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 17:35:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Frankfurts Weg zur Green City</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/30/januar/2012/artikel/frankfurts-weg-zur-green-city.html</link>
<description>2014 soll ein wichtiger Meilenstein erreicht sein – Frankfurt zeigt sich als „Grüne Hauptstadt Europas“ von seiner besten Seite. Geringer Energieverbrauch, Lärm- und Klimaschutz, Elektromobilität, Erholungsoasen und bessere Luftqualität im Stadtgebiet.
</description>
<content:encoded><![CDATA[Was in Frankfurt am Main – die Stadt hat sich um den Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2014“ beworben – dafür noch alles zu tun ist, darüber informierten bei einer Sonderveranstaltung der Veranstaltungsreihe „Gesundheit im Alter“ am 25. Januar 2012 im Amt für Gesundheit die zuständige Dezernentin Dr. Manuela Rottmann und der Leiter des Umweltamtes Klaus Wichert.
<h2>Erfahrungen und Sichtweisen einbringen</h2>
In der Reihe „Gesundheit im Alter – den Jahren mehr Leben geben“ zeigte sich, dass gerade auch viele Ältere ihre Ideen und Vorstellungen aktiv einbringen und mitgestalten wollen. Altersgerechter Öffentlicher Personennahverkehr, Vorrang von Fuß- und Radwegen gegenüber dem Straßenausbau und Grünflächen zur Erholung in Wohnortnähe waren dabei ganz oben auf der Wunschliste. „Wir möchten auf Frankfurts Weg zur Grünen Hauptstadt Europas mit vielen Bürgerinnen und Bürgern im Dialog stehen“, so Frankfurts Gesundheits- und Umweltdezernentin Manuela Rottmann. „Dass eine Generation, die gravierende Änderungen bereits gestaltet hat, Wissen, Erfahrung und Ideen einbringt, finde ich besonders wertvoll, denn Frankfurts Weg zur Green City baut auf Stärken der Stadt auf, bringt aber auch viele notwendige Veränderungen mit sich.“
<h2>Der Weg ist das Ziel</h2>
Viele Herausforderungen in Richtung nachhaltiger Stadtentwicklung hat Frankfurt am Main in den letzten Jahren bereits angenommen, viele Projekte bereits erfolgreich umgesetzt. Die Motivation, die hinter Frankfurts Bewerbung zur Grünen Hauptstadt steht, drückte der Leiter des Umweltamtes, Klaus Wichert, so aus: „Dass wir den Preis gewinnen, ist nicht das Wichtigste. Der Weg dorthin mit all den Verbesserungen für unsere Stadt ist bereits ein lohnenswertes Ziel.“
<h2>Grüne Oase Zoo Frankfurt</h2>
Wie eine solche nachhaltige Entwicklung konkret aussehen kann, erklärte der Frankfurter Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch anhand des gerade laufenden Umbaus im Zoo in seinem gelungenen Plädoyer „Tiere erleben – Natur bewahren“ den Gästen im voll besetzten Auditorium des Amtes für Gesundheit. „Der Zoo“, &nbsp;so Niekisch, „ist für die Menschen da. Früher ging es nur darum, welche Tiere man hält und wie. Heute müssen wir uns auch die Frage stellen, warum wir Tiere halten. Dabei geht der Blick immer auch über die Zoomauer hinaus, denn unsere Tiere sind Botschafter ihrer freilebenden Artgenossen, die häufig vom Aussterben bedroht sind. Der Zoo schafft Interesse für und emotionalen Zugang zu den Tieren und damit auch zu ihren Lebensräumen.“ Bereits seit 1858 gibt es den Frankfurter Zoo, der sich immer mehr zur grünen „Wohlfühloase“ entwickelt.
Frankfurts Weg zur Green City ist sicher kein leichter, aber ein für alle Generationen lohnender.
Nähere Informationen rund um die „Green City Frankfurt“ gibt es beim Umweltamt unter der Tel.-Nr.: 069 212 - 39100 und im Internet unter: <link http://www.frankfurt-greencity.de - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.frankfurt-greencity.de</link>
]]></content:encoded>
<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:38:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title>Löwen für Löwen: Eishockey Löwen starten Spendenaufruf zugunsten der Zoo-Löwen / Erweiterung des Außengeheges geplant</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/16/januar/2012/artikel/loewen-fuer-loewen-eishockey-loewen-starten-spendenaufruf-zugunsten-der-zoo-loewen-erweiterung-de.html</link>
<description>Der Eishockeyklub Löwen Frankfurt startet unter dem Namen Löwen für Löwen ab sofort eine Spendenaktion zugunsten der Löwen im Frankfurter Zoo. Ziel ist die Erweiterung des Außengeheges der Löwen-Anlage. </description>
<content:encoded><![CDATA[Durch die Aufschüttung des Grabens und den Aufbau von Glas- und Mauerelementen könnte die Außengehegefläche der Löwen im Zoo Frankfurt von derzeit ca. 300 m<sup>2</sup> auf ca. 680 m<sup>2</sup> erweitert werden. Für die Besucherinnen und Besucher würden damit auch spannende Einblicke geschaffen, die es erlauben, die Tiere aus nächster Nähe zu beobachten. Damit das Gehege entsprechend der vorliegenden Pläne erweitert werden kann, benötigt der Zoo rund 250.000 Euro.
Stefan Krämer, Geschäftsführer der Löwen Frankfurt Eishockey Betriebs-GmbH: „Wir wollen mit Löwen für Löwen unseren tierischen Kollegen ein großzügiges und anregendes Zuhause geben. Die alte Außenanlage ist zwar gut, könnte aber durch die Erweiterung sowohl den Tieren als auch den Besuchern sehr viel mehr bieten. Durch unsere Initiative wollen wir breite Unterstützung für das Umbauvorhaben in der Öffentlichkeit schaffen und die erforderlichen Spendengelder einwerben. Dafür werden wir als Nachbarn des Zoo Frankfurt wie Löwen kämpfen.“
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch freut sich über das Engagement der Eishockey Löwen: „Löwen für Löwen“ ist eine tierisch gute Idee!&nbsp; Für unsere beiden Asiatischen Löwen KASHI und KIRI wünschen wir uns seit Langem eine Erweiterung der Außenanlage. Mehr Platz heißt auch mehr Abwechslung für die Tiere und schönere Einblicke für unsere Besucher. Mit Hilfe der Löwen Frankfurt und allen, die die Spendenaktion unterstützen, können wir den Umbau nun planen und hoffentlich recht bald realisieren. Dafür danke ich herzlich im Namen meines Teams, unserer Besucher und sicher auch im Namen von KASHI und KIRI.“
Comedian Henni Nachtsheim ist Schirmherr der Aktion: „Ich bin saustolz, Schirmherr dieser ungewöhnlichen und dennoch passenden Fusion zu sein. Die neuen Eishockey Löwen haben mit&nbsp; Mut, Zusammenhalt und Teamgeist Frankfurt das Eishockey zurück gegeben! Nun greifen wir unseren Zoo Löwen mit der tollen Aktion unter die Arme und sorgen für eine neue Attraktion im Zoo Frankfurt.“
<b>Für die Aktion wurde ein Spendenkonto</b><span style="FONT-SIZE: 9pt">*</span><b> eingerichtet:</b>
Zoo Frankfurt<br />Postbank Frankfurt<br />BLZ: 500 100 60<br />Kto.-Nr.: 78328-607<br />Stichwort „Spende Löwengehege“
<b>Außerdem ist es möglich, die Aktion per SMS-Versand</b><span style="FONT-SIZE: 9pt">*</span><b> (5 Euro je SMS) zu unterstützen:</b>
SMS an 81190 mit dem Stichwort „Löwen“ schicken.
Alle Informationen finden Sie auch auf Aktionshomepage <link http://www.loewen-fuer-loewen.de/ - external-link-new-window "Öffnet externen Link in neuem Fenster">www.loewen-fuer-loewen.de</link>, die ab sofort im Internet zu erreichen ist.
*Die im Rahmen der Spendenaktion „Löwen für Löwen“ eingeworbenen Spenden sind für den Umbau des Löwen-Außengeheges zweckgebunden. Sollte die eingeworbene Summe nach einem Zeitraum von 2,5 Jahren nicht ausreichen, um den Gesamtumbau oder wesentliche Teilabschnitte zu finanzieren, kann der Zoo die eingenommenen Gelder zur Sanierung eines anderen Tiergeheges verwenden.
.
]]></content:encoded>
<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 11:10:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Neu im Zoo Frankfurt – eine quirlige Gundi-Familie ist ins Grzimekhaus eingezogen</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/10/januar/2012/artikel/neu-im-zoo-frankfurt-eine-quirlige-gundi-familie-ist-ins-grzimekhaus-eingezogen.html</link>
<description>Ende November kam eine quicklebendige Gundi-Gruppe aus dem Aquazoo Löbbeke Museum in Düsseldorf nach Frankfurt. Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch freut sich über die charmanten Neuzugänge, die nach einer etwa vierwöchigen Quarantäne nun im Grzimekhaus zu sehen sind: „Gundis oder Kammfinger gehören zu den ursprünglichsten Nagetieren und sind perfekt an die extremen Lebensräume am Rande der Sahara angepasst.“ Auch im Zoo zeigen sie, wie gut und schnell sie klettern können. „Das ist, so Niekisch, „eine wirklich schön zu beobachtende neue Tierart in Frankfurt“.</description>
<content:encoded><![CDATA[Die Gundi-Familie im Tagbereich des Grzimekhauses besteht aus fünf adulten Tieren und vier Jungtieren. Sie leben wie in ihrer afrikanischen Heimat in Familiengruppen von fünf bis zehn Tieren.
Die etwa Meerschweinchen großen Nagetiere leben tagaktiv und sind sehr agil. In der Mittagshitze, wie sie am Rande der Sahara herrscht, ruht sich die gesamte Kolonie aus. Hierbei zeigt sich der soziale Aufbau der Gruppe. Die Tiere legen sich dicht an- und übereinander, um sich gegenseitig Sicherheit und Schutz zu geben und das Gemeinschaftsgefüge zu stärken. „Ihre gut erkennbare und sehr ausgeprägte Sozialstruktur macht Gundis für uns interessant“, so Niekisch. „Ein weiteres besonderes Merkmal sind die hinteren Füße der kleinen Nagetiere, die mit Borstenkämmen ausgestattet sind. Damit pflegen die Gundis ihr Fell ausgiebig, damit dieses sie auch unter extremen Bedingungen vor der Witterung schützen kann“, erklärt der Zoodirektor weiter, „Das können auch unsere Besucher im Grzimekhaus jetzt gut beobachten – übrigens eine echte Besonderheit, denn Gundis werden weltweit nur in zehn Zoos gehalten.“
Gundis ernähren sich rein pflanzlich. Anders als die meisten anderen Nager bauen sie sich keine Höhlen oder Nester, sondern schlüpfen bei Gefahr, die sie durch zwitschernde Laute anzeigen, in Felsspalten. Hierbei hilft ihnen, dass sie nur etwa 20 Zentimeter lang werden. Dadurch können sie sich ihren Fressfeinden wie Schakalen und Greifvögeln durch den Rückzug in kleine Öffnungen entziehen.&nbsp;]]></content:encoded>
<category>Tierische Neuigkeiten</category>
<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 13:54:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Erfolgreicher Jahresabschluss – der Zoo Frankfurt freut sich über ein Besucherplus von 11,4 Prozent</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/09/januar/2012/artikel/erfolgreicher-jahresabschluss-der-zoo-frankfurt-freut-sich-ueber-ein-besucherplus-von-114-proze.html</link>
<description>Über 928.000 Besucherinnen und Besucher kamen im vergangenen Jahr in den Zoo. Das entspricht einer Steigerung um genau 11,42 Prozent im Vergleich zu 2010.</description>
<content:encoded><![CDATA[Trotz Großbaustelle im westlichen Zoobereich und verregnetem Hochsommer strömten so viele Besucher in den Zoo, wie seit dem Jubiläumsjahr 2008 nicht mehr. Damals statteten dem Zoo zu seinem 150. Geburtstag mehr als 944.000 Menschen einen Besuch ab. In den beiden Jahren danach sanken die Besucherzahlen deutlich unter die Neunhunderttausendermarke.
<br />„Die Gründe für die erfreuliche Trendwende sehen wir vor allem im Tierbereich“, erklärt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. So waren die im Mai geborenen Tigerbabys ein bedeutender Besuchermagnet, ebenso wie der im Februar geborene Okapibulle MAIKO und der kleine Gorilla QUEMBO. „Viele Besucher kamen aber auch, um sich die Fortschritte bei den Bauarbeiten zum neuen Eingang und der neuen Bären-Anlage anzuschauen“, so Niekisch. Es waren aber auch der lange Frühling und der milde Spätherbst sowie die zahlreichen, gut eingeführten Veranstaltungen und Feste, die zum Spaziergang durch den Zoo angeregt haben dürften. „Ganz wesentlich und hilfreich“, so der Zoodirektor, „war die positive Berichterstattung in den Medien. Die vielen Meldungen über Jungtiere und die Zooentwicklung dürften stark zu einer positiven Wahrnehmung des Zoos beigetragen haben.“
<br />Niekisch schaut optimistisch in die Zukunft: „Nach wie vor ist es unser Ziel, bald über eine Million Besucherinnen und Besucher bei uns im Zoo begrüßen zu dürfen. Ich bin sicher, dass wir mit der neuen attraktiven Anlage für Brillenbären und Brüllaffen und dem geplanten Pinguin-Haus auf einem sehr guten Weg dorthin sind.“]]></content:encoded>
<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 09:39:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Junge, komm bald wieder!</title>
<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/19/oktober/2011/artikel/junge-komm-bald-wieder.html</link>
<description>Der Frankfurter Tiger-Kater IBAN geht heute auf eine längere Dienstreise der besonderen Art. Fünf Monate nachdem er seine Zeugungsfähigkeit im Frankfurter Zoo zum zweiten Mal unter Beweis gestellt hat, soll er Tiger-Dame RATU im Zoo von Warschau für eine Weile Gesellschaft leisten. Dort erhofft man sich von dem elfjährigen Kater die erste erfolgreiche Nachzucht mit der siebeneinhalbjährigen Tigerin. </description>
<content:encoded><![CDATA[Der Nachzucht durch die Zoos kommt beim Tiger – insbesondere beim Sumatra-Tiger &nbsp;– besondere Bedeutung zu. Der Sumatra-Tiger (Panthera tigris sumatrae) ist die kleinste lebende Unterart des Tigers. Da sein Lebensraum auf der indonesischen Insel Sumatra durch die Abholzung der Regenwälder zugunsten von Plantagen für Zellstoff und Ölpalmen bereits erheblich eingeschränkt wurde und täglich weiter schrumpft, leben nur noch ca. 400 Tiere in ihrer angestammten Heimat. Diese sind zusätzlich von Wilderei bedroht. „Angesichts des dramatischen Rückgangs der Populationszahlen überall in Asien ist jede Nachzucht im Zoo ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung“, betont Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch.
In europäischen Zoos leben etwa 100 Sumatra-Tiger, die alle in einem Zuchtbuch zentral geführt werden. Mittels dieses Zuchtbuches werden die Nachzuchten und der Austausch zwischen den einzelnen Zoos organisiert. „Die Warschauer hätten uns auch ihre Tigerin geschickt“, so Niekisch, „denn das Interesse an IBANS Genen ist groß, da er noch kaum Jungtiere gezeugt hat.“ Das allerdings kam nicht infrage, denn die Frankfurter Tiger-Anlage ist dafür nicht groß genug. Und da Tigerin MALEA mit den beiden Anfang Mai geborenen Jungtieren TARU und ASIM derzeit vollauf beschäftigt ist, ist der Zeitpunkt für einen Auslandsaufenthalt des Frankfurter Tiger-Katers ideal.
Im nächsten Frühjahr, wenn die beiden Tiger-Jungen nicht mehr von Mutter MALEA betreut werden müssen, soll IBAN zurückkehren. „Und zwar unabhängig vom Zuchterfolg in Warschau“, versichert Niekisch.]]></content:encoded>
			<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 13:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Willkommen SHIRA – der Zoo Frankfurt stellt sein neues Gorilla-Weibchen vor</title>
			<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/19/oktober/2011/artikel/willkommen-shira-der-zoo-frankfurt-stellt-sein-neues-gorilla-weibchen-vor.html</link>
			<description>Am 20. September kam Gorilla SHIRA aus der Stuttgarter Wilhelma nach Frankfurt. Nach der notwendigen Quarantäne ist es für das junge Weibchen nun Zeit, sich an seine neue Familie zu gewöhnen. Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch freut sich über den Zuwachs der Gruppe um Silberrücken VIATU.</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Noch ist das Gorilla-Weibchen etwas scheu und zurückhaltend“, beschreibt Zoodirektor Niekisch die Neu-Frankfurterin, „aber das wird sich sicher ändern. Sie ist sehr aufmerksam und schaut häufig durch ein Fenster der Quarantäne in das Gehege und den Besucherbereich.“
Die siebenjährige SHIRA wurde im August 2004 in Stuttgart geboren. In Frankfurt ist sie das vierte weibliche Tier der Gruppe. „Noch ist SHIRA nicht alt genug, um für Nachwuchs zu sorgen, aber es ist wichtig, die Gruppe zu verjüngen“, so Niekisch. „Das Weibchen JULCHEN ist bereits 47 Jahre alt und kann keine Kinder mehr bekommen.“ Wenn sich SHIRA und VIATU (12) gut verstehen, könnte der kleine QUEMBO, der im Dezember 2010 zur Welt kam, in etwa zwei Jahren einen Spielgefährten bekommen.
Bei den Frankfurter Gorillas handelt es sich um Westliche Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla). Ihre ursprüngliche Heimat sind die westafrikanischen Länder Kamerun, Gabun, die Demokratische Republik Kongo sowie die Zentralafrikanische Republik. In ihrer Heimat sind die Flachlandgorillas vom Aussterben bedroht. Lebensraumzerstörung, Bejagung wegen Fleisch und Trophäen, aber auch der Ebola-Virus haben die Bestände dramatisch reduziert. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) engagiert sich vor Ort für den Schutz der sanften Riesen.
Wer sein altes Handy an den Sammelstellen im Zoo abgibt, kann damit auch einen kleinen Beitrag zum Schutz der Lebensräume und damit der Tiere leisten. Nähere Informationen zur Sammelaktion findet man unter <link http://www.zoo-frankfurt.de/helfen/handy-sammelaktion.html>www.zoo-frankfurt.de/helfen/handy-sammelaktion.html</link>.]]></content:encoded>
			<category>Tierische Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 10:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erstmals im Exotarium gezüchtet: Chinesische Krokodilmolche und Türkisgeckos</title>
			<link>http://www.zoo-frankfurt.de/presse/aktuell/news/archive/04/oktober/2011/artikel/erstmals-im-exotarium-gezuechtet-chinesische-krokodilmolche-und-tuerkisgeckos.html</link>
			<description>Wer kennt schon Tylototriton shanjing, den Gelben Chinesischen Krokodilmolch aus der Provinz Yünnan? Die Tiere sehen auf den ersten Blick aus wie Kunststofftiere „Made in Hongkong“: schwarzbraune Grundfärbung mit regelmäßiger gelber Zeichnung, große glänzende dunkle Augen, die einem entgegensehen in der Erwartung, dass man einen Wurm für sie mitgebracht hat. Krokodilmolche gibt es im Exotarium jetzt reichlich. Sie haben nämlich im Sommer Eier gelegt, zum Teil im Wasser, zum Teil an Land.  Die daraus geschlüpften Larven haben gefressen „wie verrückt“ und sind gewachsen „wie verrückt“, bis sie sich sich dann in ca. 250 junge Molche verwandelt haben – und das zum ersten Mal im Exotarium trotz vieler vergeblicher Versuche in den vergangenen 20 Jahren.
Junge Türkisgeckos (Lygodactylus williamsi)
Türkisgecko-Männer sehen aus wie angemalt: Leuchtend Türkis mit kleinen schwarzen Fleckchen, während die Weibchen und Jungtiere ein Tarnkleid in Grün-, Braun- und Bronzetönen haben. Türkisgeckos kommen aus Tansania und sind dort bisher nur aus einem Waldgebiet bekannt, wo sie auf stacheligen Schraubenpalmen leben. Ihre Eier kleben sie im Exotarium in Bambusrohre oder einfach an die Terrarienwand. Die winzigen Jungtiere sind beim Schlupf nur ca. 20 mm lang.
Winterprogramm im Exotarium
Das Exotarium des Zoos ist eine kleine Welt für sich, denn hier leben all die Tiergruppen und Tiere, die besondere Ansprüche an Klima und Lebensbedingungen stellen: Süß- und Seewasserfische, Reptilien, Amphibien, Spinnen und Insekten, Korallen, Seeigel und Riesenmuscheln und zu guter Letzt auch die Pinguine. Um diese Tierwelten zu entdecken schenken wir Zoobesuchern mehr Zeit, und zwar jeden Freitag. Nach der Zooschließung bleibt das Exotarium bis 21.00 Uhr geöffnet. Um 19.15 Uhr findet bei den Australischen Süßwasserkrokodilen ein Tropengewitter statt und um 19.30 Uhr startet unser Rahmenprogramm. Denn der Besucher sieht vom Exotarium höchstens ein Drittel, die übrigen zwei Drittel bestehen aus Haltungsräumen hinter den Kulissen, Aufzucht- und Technikräumen usw.
Beim Winterprogramm erfahren die Besucher vom Team des Exotariums immer wieder Neues. Ein großer Themenkomplex sind die Tiere. Es geht um deren Lebensräume, ihr Verhalten und die Zucht, wobei die Besucher auch erfahren, wie es in den einzelnen Bereichen hinter den Kulissen aussieht und was dort geschieht. Je nach Thema kann man einen Blick in den Brutschrank der Reptilienabteilung werfen, sehen wie neugeborene Seepferdchen gefüttert werden oder erfahren, wie es sich anfühlt, wenn ein Riesentausendfüßler über die Hand kriecht.
Bei der Auftaktführung am Freitag, den 7. Oktober 2011, durch das Exotarium blicken die Besucher nicht nur hinter die Kulissen, sondern erfahren auch, was sie sich vom Winterprogramm versprechen können. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Wer kennt schon Tylototriton shanjing, den Gelben Chinesischen Krokodilmolch aus der Provinz Yünnan? Die Tiere sehen auf den ersten Blick aus wie Kunststofftiere „Made in Hongkong“: schwarzbraune Grundfärbung mit regelmäßiger gelber Zeichnung, große glänzende dunkle Augen, die einem entgegensehen in der Erwartung, dass man einen Wurm für sie mitgebracht hat. Krokodilmolche gibt es im Exotarium jetzt reichlich. Sie haben nämlich im Sommer Eier gelegt, zum Teil im Wasser, zum Teil an Land. &nbsp;Die daraus geschlüpften Larven haben gefressen „wie verrückt“ und sind gewachsen „wie verrückt“, bis sie sich sich dann in ca. 250 junge Molche verwandelt haben – und das zum ersten Mal im Exotarium trotz vieler vergeblicher Versuche in den vergangenen 20 Jahren.
<h1>Junge Türkisgeckos (Lygodactylus williamsi)</h1>
Türkisgecko-Männer sehen aus wie angemalt: Leuchtend Türkis mit kleinen schwarzen Fleckchen, während die Weibchen und Jungtiere ein Tarnkleid in Grün-, Braun- und Bronzetönen haben. Türkisgeckos kommen aus Tansania und sind dort bisher nur aus einem Waldgebiet bekannt, wo sie auf stacheligen Schraubenpalmen leben. Ihre Eier kleben sie im Exotarium in Bambusrohre oder einfach an die Terrarienwand. Die winzigen Jungtiere sind beim Schlupf nur ca. 20 mm lang.
<h1>Winterprogramm im Exotarium</h1>
Das Exotarium des Zoos ist eine kleine Welt für sich, denn hier leben all die Tiergruppen und Tiere, die besondere Ansprüche an Klima und Lebensbedingungen stellen: Süß- und Seewasserfische, Reptilien, Amphibien, Spinnen und Insekten, Korallen, Seeigel und Riesenmuscheln und zu guter Letzt auch die Pinguine. Um diese Tierwelten zu entdecken schenken wir Zoobesuchern mehr Zeit, und zwar jeden Freitag. Nach der Zooschließung bleibt das Exotarium bis 21.00 Uhr geöffnet. Um 19.15 Uhr findet bei den Australischen Süßwasserkrokodilen ein Tropengewitter statt und um 19.30 Uhr startet unser Rahmenprogramm. Denn der Besucher sieht vom Exotarium höchstens ein Drittel, die übrigen zwei Drittel bestehen aus Haltungsräumen hinter den Kulissen, Aufzucht- und Technikräumen usw.
Beim Winterprogramm erfahren die Besucher vom Team des Exotariums immer wieder Neues. Ein großer Themenkomplex sind die Tiere. Es geht um deren Lebensräume, ihr Verhalten und die Zucht, wobei die Besucher auch erfahren, wie es in den einzelnen Bereichen hinter den Kulissen aussieht und was dort geschieht. Je nach Thema kann man einen Blick in den Brutschrank der Reptilienabteilung werfen, sehen wie neugeborene Seepferdchen gefüttert werden oder erfahren, wie es sich anfühlt, wenn ein Riesentausendfüßler über die Hand kriecht.
Bei der Auftaktführung am Freitag, den 7. Oktober 2011, durch das Exotarium blicken die Besucher nicht nur hinter die Kulissen, sondern erfahren auch, was sie sich vom Winterprogramm versprechen können.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Tierische Neuigkeiten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 13:52:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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