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Südliche Spitzmaulnashörner werden in Europa ausschließlich im Zoo Frankfurt gehalten, bei allen anderen in europäischen Zoos gehaltenen Spitzmaulnashörnern handelt es sich um östliche (= ostafrikanische) Spitzmaulnashörner. Die beiden Nashörner kamen im Rahmen eines Rettungsprogramms aufgrund der Arbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in Afrika nach Frankfurt.
Die drei Jungtiere wurden im Rahmen eines vom Zoo Frankfurt und der ZGF initiierten Auswilderungsprogramms wieder nach Südafrika gebracht und dafür östliche Spitzmaulnashörner, die (aufgrund einer früheren Umsiedlung) im südafrikanischen Addo-Nationalpark lebten, zur Blutauffrischung nach Tansania abgegeben.
Systematik
Merkmale
Buschland und die Savannengebiete
Spitzmaulnashörner sind Einzelgänger, die nur in der Paarungszeit zusammenkommen. Die Jungtiere bleiben jedoch mindestens zwei Jahre bei der Mutter. Der Wohnbereich und die Wanderwege werden durch Urinspritzer markiert. Die wichtigsten Sinnesorgane der relativ kurzsichtigen Tiere sind das Gehör und der Geruchssinn.
Zweige, Laub, Knospen und Gras
Die Tragezeit liegt bei etwa 455 Tage. Das hornlose Junge wiegt bei der Geburt ungefähr 35 Kilogramm und bleibt mindestens 2-2,5 Jahre bei der Mutter.
Wilderei und Lebensraumzerstörung
Rote Liste Status: Vom Aussterben bedroht
Die Lage aller Nashornarten ist dramatisch, Jagd und Lebensraumzerstörung setzen ihnen zu. Weltweit bemühen sich Naturschutzorganisationen, der Ausrottung der Nashörner entgegenzuwirken.
Paten
5.500 Euro/Jahr (500 Euro gehen an die ZGF)
Zuchtprogramme
EEP für (östliche) Spitzmaulnashörner seit 1990








