Tier des Monats

Gelbrückenducker (Cephalophus silvicultor)

Lageplan:

Gelbrückenducker leben alleine oder als monogame Paare und sind ausgesprochen territorial. Ihre Reviergrenzen markieren sie mit einem Sekret aus Drüsen im Kopfbereich. Sie sind überwiegend nachtaktiv und verbringen den Tag in regelmäßig genutzten „Betten“ unter umgestürzten Bäumen, Höhlen unter Baumwurzeln oder in dichtem Buschwerk. 

Tier des Monats

Tier-des-Monats-Special: Fütterung täglich um 14:15 Uhr

Systematik

Ordnung
Paarhufer
Familie
Hornträger

Merkmale

Beschreibung
Riesenducker gehören mit etwa 50 kg Gewicht zu den größten Duckerarten. Um sich besonders schnell vor Fressfeinden im Dickicht verstecken zu können, zeigen sie eine spezielle Anpassung: Ihre Vorderbeine sind kürzer als ihre Hinterbeine, dadurch nehmen sie automatisch eine geduckte Haltung ein. Gelbrückenducker haben ein dunkles bis graubraunes Fell. Ihren Namen verdanken sie dem auffallenden gelbbraunen Fleck auf ihrem Rücken.
Verbreitung
West-Afrika
Lebensraum
dicht bewaldete Gebiete, aber auch Strauchsavannen und Baumsavannen
Lebensweise
einzelgängerisch oder paarweise lebend
hauptsächlich Früchte und Samen
Fortpflanzung
ganzjährige Paarungszeit, Tragzeit bei zu 7 Monaten, 1 Jungtier
Besonderheiten zur Tierart
In manchen Teilen seiner afrikanischen Heimat galt der Gelbrückenducker früher als unheilvolles Fabeltier. Er war dadurch streng tabu und galt in manchen Gegenden sogar als nicht essbar. Das schützte den Bestand lange Zeit.
Bedrohung
potentiell gefährdet, da das Verbreitungsgebiet zunehmend schrumpft und fragmentiert wird, und der Bestandstrend nach unten zeigt.
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