Krustenechse, Gila- (Heloderma suspectum )

Vorkommen
Nordamerika

Gehege

Lageplan:

Gila-Krustenechsen halten sowohl eine längere Winterruhe als auch eine Sommerruhe bei Trockenheit. Insgesamt sind sie nur wenig aktiv und leben selbst in ihrer Aktivitätsperiode meist versteckt.

Systematik

Klasse
Reptilien
Ordnung
Schuppenkriechtiere

Merkmale

Beschreibung
Die Gila-Krustenechsen werden bis 60 cm lang, dabei sind sie massig und plump gebaut mit großem Kopf, kurzen kräftigen Gliedmaßen und einem Schwanz, der zirka 2/3 der Körperlänge hat. Da der Schwanz als Fettspeicher dient, gibt seine Dicke Hinweise auf den Ernährungszustand.
Färbung: Flechtenmuster aus gelb oder orange oder fleischfarben auf schwarzem Grund
Verbreitung
Südwestliche USA, Arizona, Neumexiko, südöstliches Kalifornien und Nordost-Mexiko: Sonora, Chihuahua
Lebensraum
Wüstengebiete
Lebensweise
Nachtaktiv.
Ergriffene Beutetiere werden nicht mehr losgelassen, sondern das Gift mittels Kaubewegungen in das Tier eingebracht.
Kleinsäuger (bevorzugt Nestlinge), junge Vögel sowie Eier von Vögeln und Reptilien
Fortpflanzung
Pro Gelege drei bis neun große Eier, aus denen nach 124 bis 142 Tagen kräftige Jungtiere schlüpfen.
Besonderheiten zur Tierart
Die Krustenechsen sind zusammen mit den nah verwandten Skorpion-Krustenechsen die einzigen giftigen Echsen.

Paten

Unsere Tierpaten
Peter Lipp (zwei)
Susan Reiter-Röderer
Patenschaftsbeitrag
100 Euro/Jahr

Tierhaltung

Besonderheiten
Krustenechsen wurden bereits vor dem 2. Weltkrieg gehalten.
Zoo Frankfurt – Bernhard-Grzimek-Allee 1 – 60316 Frankfurt am Main Info-Line: +49 (0)69 - 212 337 35 - info.zoo@@stadt-frankfurt.de