Marabu (Leptoptilus crumeniferus)

Lageplan:

Marabus gehören zu den Storchenvögeln. Diese recht große Verwandtschaftsgruppe innerhalb der Vogelwelt hat einige „besondere Vögel“ hervorgebracht, wie etwa Reiher, Löffler und Ibisse.

Man trifft Marabus oft weit vom Wasser entfernt in der Steppe an. Hier sind sie wie die Geier Kostgänger der Löwen oder anderer Raubtiere. Mit dem so gut wie kahlen Kopf tauchten die Tiere tief in die Leibeshöhle toter Tiere ein. Oft erscheinen Marabus am Aas erst nach den Geiern, verstehen es aber, Geier zu verjagen, so dass letztere in angemessener Entfernung warten müssen bis der Marabu satt ist.

Merkmale

Beschreibung
Marabus werden bis zu 1,5 m groß. Das Gefieder ist am Rücken, an den Flügeln und am Schwanz dunkelgrau mit grünem Glanz, die Unterseite ist weiß. Die daunenartigen Federn der Unterschwanzgegend sind besonders flaumig und waren früher als "Marabufedern" als Schmuckfedern sehr gefragt. Kopf und Hals sind nur leicht bedaunt. Charakteristisch ist der Kehlsack. Er enthält keinen Kropf, obwohl Marabus nach ihm sogar Kropfstörche genannt werden, sondern hat eine thermoregulatorische und soziale Bedeutung.
Verbreitung
Afrika
Lebensraum
Savannen, Sümpfe, Moore und Flüsse
Aas, aber auch kleiner lebende Tiere
Fortpflanzung
Marabus bauen sehr große Nester, fast stets auf Bäumen, seltener auch an Felsen. Sie brüten gern in kleinen Kolonien.

Paten

Unsere Tierpaten
Karla Maier-Groh
Michael O. Scholl
Patenschaftsbeitrag
500 €/Jahr

Tierhaltung

Besonderheiten
In Zoos begünstigt die soziale Stimulation in einer größeren Gruppe das Fortpflanzungsverhalten, doch haben auch einzelne Paare schon erfolgreich Nachwuchs großgezogen.
Zoo Frankfurt – Bernhard-Grzimek-Allee 1 – 60316 Frankfurt am Main Info-Line: +49 (0)69 - 212 337 35 - info.zoo@@stadt-frankfurt.de