Mandarinfisch (Synchiropus splendidus)

Vorkommen
Ozean

Gehege

Lageplan:

Systematik

Klasse
Knochenfische
Ordnung
Barschartige
Familie
Leierfische

Merkmale

Beschreibung
Mandarinfische können eine Größe von 7 – 10 cm erreichen, dabei sind die Männchen größer und massiger als die Weibchen. Er fällt durch sein farbenfrohes Äußeres aus. Die Grundfärbung der Haut variiert von rotbraun bis rostbraun und wird von blauen bis türkisblauen Streifen überzogen. Die leuchtenden Streifen sind dunkel eingefasst. Der Kopf weist eine olivgrüne bis gelbgrüne Färbung auf. An den Seiten des Kopfes gehen die Streifen in gelbliche Punkte über. Männchen sind an der deutlich längeren Rückenflosse zu erkennen.
Verbreitung
Indopazifik; Philippinen, Japan, Afrika, Sri Lanka bis nach Australien
Lebensraum
geschützte Lagunen und Küstenriffe; in bis zu 18 m Tiefe
Lebensweise
Mandarinfische sind bodenbewohnende Fische, die meist paarweise oder einzelgängerisch leben. Männchen verhalten sich äußerst territorial. Sie sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
Räuberisch von Kleinstlebewesen; Krebstierchen, Würmer, andere Wirbellose

Die Nahrung wird im Schlammigen oder sandigen Boden und auch selten zwischen Steinen gesucht.
Fortpflanzung
Der Mandarinfisch gehört zu den Freilaichern, was bedeutet, dass die Eier und Spermien in diesem Falle in das freie Wasser gegeben werden. Aus den 100 bis 150 Eiern schlüpfen nach etwa 18 bis 24 Stunden die Larven, die in den ersten Tagen an der Wasseroberfläche leben und sich von Plankton ernähren. Nach etwa drei Wochen verlassen die Larven die oberflächennahen Wasserschichten und gehen zu einer substratnahen Lebensweise am Riff oder Meeresgrund über.
Besonderheiten zur Tierart
Die schuppenlose Haut ist mit einer feinen Schleimschicht überzogen, die die Fische vermutlich vor Parasiten schützt.

Paten

Unsere Tierpaten
Nicole & Andreas
Patenschaftsbeitrag
50 Euro/Jahr
Zoo Frankfurt – Bernhard-Grzimek-Allee 1 – 60316 Frankfurt am Main Info-Line: +49 (0)69 - 212 337 35 - info.zoo@@stadt-frankfurt.de