Wandelndes Blatt (Phyllium celebicum)

Vorkommen
Afrika, Asien

Gehege

Lageplan:

Systematik

Klasse
Insecta
Ordnung
Phasmida (Gespenstschrecken)
Familie
Phyllidae (Blätter)

Merkmale

Beschreibung
Die Färbung ist variabel. Sie reicht von grün über grünlich gelb bis braun, von einfarbig bis gefleckt, wobei zum einen die Arten unterschiedlich gefärbt sind, zum anderen aber die Färbung auch von der Nahrung abhängt.
Verbreitung
Ostafrika, Indien bis Südostasien in verschiedenen Arten
Lebensweise
Die verschiedenen Arten der „Wandelnden Blätter“ ahmen perfekt Blätter samt Blattrippen und anderen Strukturen nach – sogar das Flattern von Blättern im Wind wird durch ebensolche Bewegungen immitiert. Die Eier sehen dagegen eher wie kleine, fünfstrahlige Zweigstücke aus und brauchen mehrere Monate, bis die Larven schlüpfen. Die Männchen haben Flügel und können noch flattern, die Weibchen sind flügellos. Männchen sind zum Teil sehr selten, aber bei den meisten Arten scheinen sich die Weibchen auch parthenogenetisch fortpflanzen zu können – d.h. sie legen auch ohne Männchen Eier, aus denen wieder Weibchen schlüpfen. Das geht aber meistens nur einige Generationen gut.

Paten

Unsere Tierpaten
Pit Hartling
Journal Frankfurt
Wiebke Klug
Caytana Wüstefeld

Tierhaltung

Besonderheiten
Wandelnde Blätter können im Frankfurter Exotarium dabei beobachtet, wie sie bei Wind die Bewegungen des Baumes, der vor dem Fenster steht, nachahmen, obwohl im Terrarium natürlich kein Wind weht. Sie erhalten Blätter von Eichen und Rosengewächsen, hier in Europa meist Brombeerblätter, da es diese auch im Winter gibt
Zoo Frankfurt – Bernhard-Grzimek-Allee 1 – 60316 Frankfurt am Main Info-Line: +49 (0)69 - 212 337 35 - info.zoo@@stadt-frankfurt.de