Anglerfisch (Antennarius)

Vorkommen
Afrika, Asien, Australien und Ozeanien, Nordamerika, Ozean, Südamerika

Gehege

Lageplan:

Systematik

Klasse
Fische
Ordnung
Armflosser
Familie
Anglerfische

Merkmale

Beschreibung
Anglerfische sind mit bis zu 40 cm Körperlänge vergleichsweise klein. Dazu kommt ihre für Fische eher untypische Körperform. Sie sind rundlich mit kurzen Flossen, die sich am Meeresboden, ähnlich wie Beine, zum Abstützen und zur Fortbewegung eignen. auffällig ist auch das große Maul, dass zum Jagen benutzt wird. Farblich gibt es viele Variationen, denn als Lauerjäger sind Anglerfische gut getarnt, ähneln also ihrer Umgebung. Einige sehen aus wie algenbewachsene Steine, andere eher wie bunte Korallen. Das einzigartige Erkennungsmerkmal dieser Tiere ist jedoch die so genannte Angel. Ein umgebildeter erster Strahl der Rückenflosse, dient den Tieren als Lockmittel für potentielle Beute.
Verbreitung
Anglerfische finden sich rund um den Globus in alles tropische und subtropischen Gewässern. Als Bodenbewohner sind sie vorwiegend in flachen Wasserbereichen zu finden.
Lebensraum
Selten verlassen Anglerfische den Meeresgrund. Ihre Körperform eignet sich kaum zum schnellen und agilen Schwimmen im Freiwasser. Sie sitzen also vorwiegend gut getarnt auf sandigem bis steinigen Untergrund.
Lebensweise
Als Lauerjäger warten die Anglerfische geduldig und still bis potentielle Beute vorbei schwimmt. Erst dann schlagen sie blitzschnell zu. Sie sind standorttreu und verlassen ihr zu Hause nur sehr selten. Die Tarnung scheint auch als Schutz vor Fressfeinden sehr wichtig zu sein, denn durch ihre etwas plumpe Art sind sie leichte Beute.
Neben kleineren Fischen, werden auch Krebse und Weichtiere erbeutet. Teilweise ist die Nahrung größer als der Anglerfisch selbst. Beutetiere werden mit der Angel in Reichweite gelockt und dann durch Unterdruck, indem der Anglerfisch sehr schnell das Maul aufreißt, faktisch eingesaugt.
Fortpflanzung
Über die Fortpflanzung ist nur wenig bekannt. Dafür begeben sich laichbereite Weibchen mit einem balzenden Männchen ins Freiwasser und legen dort zu Schnüren verklebte Eier. Diese schlüpfen dann nach einigen Tagen als Larven und leben eine Weile als Plankton, bis groß genug sind sich auch auf den Meeresboden zurück zu ziehen. Nach der Paarung verschwindet das Männchen schnell um nicht gefressen zu werden.
Jungenaufzucht
Anglerfische sind schon in den Eiern auf sich allein gestellt.
Besonderheiten zur Tierart
Anglerfische können sich teilweise, ähnlich den Kugelfischen, mit Wasser aufpumpen um größer zu erscheinen. Außerdem können sie die Farbe wechseln, dies dauert aber im Gegensatz zu z.B. Tintenfischen, mehrere Tage bis Wochen.
Bedrohung
Aktuell sind Anglerfische nicht bedroht.
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