Berghaubenwachtel (Oreortyx pictus)

Vorkommen
Nordamerika

Lageplan:

Systematik

Klasse
Vögel
Ordnung
Hühnervögel
Familie
Zahnwachteln

Merkmale

Beschreibung
Berghaubenwachteln sind prächtig gemusterte kleine Vögel. Sie erreichen eine Größe von knapp 30 cm und sind eher gedrungener Statur. Die Flügelspannweite beträgt bis zu 40 cm. Beide Geschlechter lassen sich äußerlich nicht unterscheiden. Das Gefieder des Kopfes und der vorderen Körperhälfte ist grau, Rücken und Schwanzfedern sind hellbraun und der Bauch sowie Gesicht und Kehle sind kastanienbraun. Weiße Streifen auf Bauch und Wangen setzten interessante Kontraste und lassen die Tiere in der Natur mit der Umgebung verschwimmen. Namensgebend sind die bis zu 8 cm langgestreckten Feder die senkrecht auf der Stirn der Vögel wachsen und damit die so genannte Haube bilden.
Verbreitung
Berghaubenwachteln kommen in den bergigen Regionen der gesamten Pazifikküste Nordamerikas, bis nach Kanada und Mexico vor.
Lebensraum
Sie leben in trockenen und hügeligen bis bergigen Regionen. Sowohl in Mischwäldern, als auch auf Wiesen und in Buschlandschaften vor. Als Bodenbewohner nutzen sie den Bewuchs vor allem als Schutz und Nahrungsquelle.
Lebensweise
Vornehmlich bewegen sich die Vögel zu Fuß auf dem Boden. Das tun sie teilweise in einer atemberaubenden Geschwindigkeit durch dichten Unterwuchs um Feinden zu entkommen. Sollte dies nicht ausreichen starten sie mit kleinen schnellen Flügelschlägen in den Flug. Meistens sind Berghaubenwachteln in Gruppen von bis zu 20 Tieren anzutreffen, was sich nur für die Brut ändert, wo die Paare Ruhe bevorzugen. Die Art ist sehr kommunikationsfreudig und verständigt sich über eine Vielzahl von Lauten.
Vornehmlich werden Samen und pflanzliche Nahrung aufgenommen. Gelegentlich werden aber auch Insekten gefressen.
Fortpflanzung
Die Paarungszeit beginnt zwischen März und April mit einer ausgiebigen Balz. Bebrütet werden die rund 10 Eier dann von beiden Elternvögeln, wobei die Weibchen den Hauptteil ausmachen, bis die Jungen nach ca. 3-4 Wochen schlüpfen.
Jungenaufzucht
Als Nestflüchter verlassen die Küken das Nest wenige Stunden nach dem Schlupf und folgen ihren Eltern. Von Anfang an nehmen sie feste Nahrung zu sich.
Bedrohung
Dank ihres großen Verbreitungsgebietes, sind Berghaubenwachteln nicht akut bedroht.
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