Prof. Dr. Manfed Niekisch

geboren 14.07.1951 in Nürnberg 

Zoodirektor: 
vom 01.03.2008 bis 31.12.2017 

Persönliches und Werdegang:

Prof. Dr. Manfred Niekisch ist Naturschützer und war von 1983 bis 1989 Direktor der WWF-Artenschutzzentrale/TRAFFIC Germany und anschließend bis 1998 wissenschaftlicher Geschäftsführer der Tropenwaldstiftung OroVerde. Zusätzlich war und ist er in zahlreichen Funktionen teilweise in leitender Funktion ehrenamtlich tätig, unter anderem für die gtö (Gesellschaft für Tropenökologie), ZGF (Zoologische Gesellschaft Frankfurt von 1858), Global Nature Fund und DNR (Deutscher Naturschutzring). In den Council der Welt-Naturschutzunion IUCN wurde er für die maximal möglichen zwei Amtszeiten (2000 bis 2008) gewählt und 2015 für zwei Jahre zum Vorsitzenden des Komitees für Naturschutz und Nachhaltigkeit des Weltverbandes Zoologischer Gärten und Aquarien (WAZA). 2016 erfolgte zum dritten Mal die Berufung in den Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung (SRU), August 2013 in den Wissenschaftlichen Beirat für Waldpolitik des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und im Juli 2014 in den Landesnaturschutzbeirat Hessen. Seit 2010 hat er die Professur für Internationalen Naturschutz an der Goethe-Universität Frankfurt inne, nachdem er vorher 10 Jahre in gleicher Funktion an der Universität Greifswald lehrte und forschte. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen publiziert.

Wirken im Zoo:

Prof. Niekisch übernahm sein Amt, als der Zoo gerade 150 Jahre alt wurde und dies mit zahlreichen Veranstaltungen feierte – darunter die Jahrestagung des Verbands der Zoologischen Gärten (VdZ). Während seiner Zeit fanden mehrere Fachtagungen im Zoo statt. Ein weiteres großes Thema war das Bauen: So stand bei der Amtsübernahme durch Prof. Niekisch das Menschenaffenhaus Borgori-Wald kurz vor der Fertigstellung. Im Jahr 2011 begannen die Bauarbeiten am neuen Zooeingang und der Südamerika-Anlage Ukumari-Land. 2014 konnte im Wirtschaftshof des Zoos die moderne Quarantänestation in Betrieb genommen werden. 2016 begannen die Arbeiten an der großen Freianlage für Humboldt-Pinguine.

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