Presseservice und Pressemeldungen
Liebe Medienvertreterinnen und Medienvertreter,
wir freuen uns, dass Sie sich für den Zoo Frankfurt interessieren. Im Rahmen der Ausübung Ihrer beruflichen Tätigkeit haben Sie kostenfreien Eintritt in den Zoo. Voraussetzung ist die Vorlage eines gültigen Presseausweises und die rechtzeitige Anmeldung des Besuchs in der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sollte die Abteilung – etwa an Wochenenden oder Feiertagen – nicht besetzt sein, füllen Sie bitte den Kontaktbogen aus, den Sie an der Zookasse erhalten.
Haben Sie Fragen zu unseren Tieren und Projekten oder benötigen Sie Bildmaterial? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Christine Kurrle, Telefon 069 212-32683, E-Mail: christine.kurrle@stadt-frankfurt.de
Dr. Caroline Liefke, Telefon 069 212-33729, E-Mail: caroline.liefke@stadt-frankfurt.de
Pressemeldungen
Von Europa nach Kenia: Der Zoo Frankfurt beteiligt sich an Wiederansiedlungsprogramm für Bongo-Antilopen
Östliche Bongos, auch Bergbongos genannt, gehören zu den am stärksten gefährdeten Antilopen der Welt. Der Europäische Zooverband und seine Partner stemmen sich gegen das Verschwinden dieser Bongo-Unterart. Aktuell werden in Zoos gezüchtete Bongo-Bullen, darunter der in Frankfurt geborene FITZ, im Safari Park Dvůr Králové in Tschechien für ihre Reise nach Kenia vorbereitet. Die Tiere sind Teil eines Zucht- und Wiederansiedlungsprogramms in Kooperation mit dem Kenya Wildlife Service und der Mount Kenya Wildlife Conservancy.
Neuzugang bei den Giraffen des Frankfurter Zoos
Anfang Februar musste der Zoo Frankfurt eine seiner beiden Giraffen krankheitsbedingt einschläfern. Seit heute sind wieder zwei der majestätischen Tiere zu sehen, denn am 26. Februar zog die elfjährige NIOBE aus Hannover im Giraffenhaus ein.
Eine neue Innenanlage für Große Ameisenbären und Riesentukane
Bislang waren die Großen Ameisenbären nur zu sehen, wenn sie über ihre Außenanlage im Ukumari-Land streiften. Jetzt lassen sie sich auch in der neu gestalteten Innenanlage im Eingangsbereich des Zoos beobachten. Mit einem Riesentukan ist dort auch eine für den Zoo Frankfurt neue Vogelart eingezogen.
Der Zoo Frankfurt zieht Bilanz – Fakten, Zahlen, Daten 2025
Der Masterplan wurde beschlossen, das neue Zoorestaurant ist durchgeplant, der Anschluss an die Fernwärme wird vorbereitet – 2025 war ein Jahr der Weichenstellung für den traditionsreichen Frankfurter Zoo. Zu den Highlights aus dem Tierbereich gehörten der Nachwuchs bei den Sumatra-Tigern, den Erdferkeln und den Gelbrückenduckern.
Nachwuchs an Bord: Das Baumkänguru-Weibchen trägt ein Jungtier im Beutel
Im Frankfurter Zoo reckt ein Baumkänguru-Jungtier sein Köpfchen aus dem Beutel der Mutter. Seit seiner Geburt im Sommer hat es sich gut entwickelt und beginnt jetzt, seine Umgebung zu beobachten. Ein schöner und wichtiger Beitrag zur Erhaltung der stark gefährdeten Goodfellow-Baumkängurus.
Der Zoo bittet darum, an Silvester das Böllerverbot rund um das Zoogelände zu beachten
Wenn die Menschen lautstark das neue Jahr begrüßen, wird es für die Zootiere unangenehm. Die plötzlich auftretende Knallerei kann bei ihnen Stress verursachen und durch Feuerwerksraketen und andere Pyrotechnik kann es zu Bränden kommen. Auch in diesem Jahr bittet der Zoo darum, in der Silvesternacht das Böllerverbot rund um den Zoo zu beachten, um das Risiko zu minimieren.
Die Aufarbeitung einer Epoche: Der Frankfurter Zoo und die „Völkerschauen“
In der Zeit von 1878 bis 1931 fanden im Zoo Frankfurt die sogenannten „Völkerschauen“ statt. Gemeinsam mit dem Dezernat Kultur und Wissenschaft lässt der Zoo dieses unrühmliche Kapitel nun wissenschaftlich aufarbeiten. Mit der Untersuchung wurden die beiden Historiker:innen Dr. Franziska Jahn und Dr. Clemens Maier-Wolthausen beauftragt, die bereits das koloniale Erbe des Zoo Hannover erforscht haben.
Abschied und Willkommen bei den Orang-Utans
In Abstimmung mit dem Europäischen Zuchtprogramm hat der Zoo Frankfurt gestern fünf seiner Sumatra-Orang-Utans gegen drei weibliche Tiere aus dem Zoo Pairi Daiza in Belgien getauscht. Der zwölf Jahre alte SAYANG bleibt und wird mit den Weibchen eine neue Gruppe bilden.
Mit Rüssel und Riesenohren: Nachwuchs bei den Erdferkeln
Erneut haben die Erdferkel im Frankfurter Zoo für Nachwuchs gesorgt. Ende September brachte Mutter ERMINE ein Jungtier zur Welt. Insgesamt kann der Zoo Frankfurt 37 Erdferkelgeburten in den letzten 60 Jahren verzeichnen und ist damit weltweit einer der erfolgreichsten Zoos in der Zucht der außergewöhnlichen Säugetierart.
Riesenratten mit Familiensinn – Nachwuchs bei den Votsotsas
Am 18. September ist im Grzimekhaus des Frankfurter Zoos eine Madagaskar Riesenratte zur Welt gekommen. Was vielleicht nicht besonders spektakulär klingt, ist ein großer Erfolg für die Erhaltung der vom Aussterben bedrohten und sehr besonderen Säugetierart.
Zuchterfolg bei den bedrohten Gelbrückenduckern
Anfang September kam im Zoo Frankfurt ein Gelbrückenducker zur Welt. Damit ist die kleine Population der in europäischen Zoos nur selten gehaltenen Art auf zwölf Tiere angewachsen. In der Zucht und Haltung von Gelbrückenduckern spielt der Zoo Frankfurt eine wichtige Rolle, denn dort wird das Europäische Zuchtprogramm koordiniert.
Zwei Mal Nachwuchs bei den Mhorrgazellen
Mitte Juni gab es gleich zwei Mal Nachwuchs bei den hochbedrohten Mhorrgazellen. Die beiden Jungtiere verbrachten die ersten Tage vorwiegend schlafend und gut versteckt auf ihrer großen Anlage. Mittlerweile sind sie mit ihren Müttern im Gehege unterwegs, das sich die Mhorrgazellen mit den Addax-Antilopen teilen.
Ausstellungseröffnung: SHIPIBO-KONIBO: Porträts von meinem Blut
Vom 26. Juni bis 6. Juli bietet der Frankfurter Zoo seinen Besucherinnen und Besuchern verschiedene Veranstaltungen mit einem gemeinsamen Thema: Peru. Mittelpunkt der Veranstaltungswoche ist die Ausstellung „Shipibo-Konibo: Porträts von meinem Blut“ mit Fotografien von David Díaz Gonzáles. Neben der Fotoausstellung geben ein Entdeckertag, Führungen und ein Vortrag Einblicke in die biologische und kulturelle Vielfalt des südamerikanischen Landes.
Zoo eine Stunde nach Räumung wieder geöffnet
Vier Orang-Utans sind am Dienstag, 17. Juni, gegen 14.30 Uhr aus dem Borgori-Wald entwichen, nach gut einer Stunde waren alle wieder zurück im sicheren Tierhaus. Der Zoo wurde geräumt. Es kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden. Um 15.45 Uhr konnte der Zoo wieder geöffnet werden.
Gemischtes Doppel: Die Tiger-Jungtiere im Frankfurter Zoo werden vorgestellt
Am 20. Februar hat die elfjährige Sumatra-Tigerin CINTA Jungtiere zur Welt gebracht. Seitdem war der Katzendschungel des Zoos geschlossen, um der Tiger-Familie möglichst viel Ruhe zu ermöglichen. Die Jungtiere, ein weibliches und ein männliches, haben sich prächtig entwickelt und sind ordentlich gewachsen. Jetzt ist es Zeit, die Besucherinnen und Besucher kennen zu lernen.
Nachwuchs bei den bedrohten Leinegänsen
Seit 2022 leben Leinegänse im Frankfurter Zoo. Sie gehören zu einer alten heimischen Nutztierrasse, die Anfang der 1990 Jahre bereits als ausgestorben galt. Seit Ende letzten Jahres engagiert sich der Zoo im Rahmen eines Zuchtprogramms für die Erhaltung dieser robusten Landgans. Mit Erfolg: Mitte April gab es den ersten Nachwuchs.