Tierische Neuigkeiten
Abschied von den Turen im Zoo Frankfurt
Der Zoo Frankfurt musste in den letzten Tagen aus Seuchenschutzgründen die Haltung seiner Westkaukasischen Steinböcke, auch Ture genannt, beenden. Die Gruppe hatte sich mit dem Paratuberkulose-Erreger infiziert. Infektionen mit diesem Bakterium sind nicht behandelbar und führen stets zum Tod der erkrankten Tiere. Der Zoo fällte die ebenso bittere wie alternativlose Entscheidung zum Schutz aller anderen Wiederkäuer in seinem Bestand.
Gut geschützt und doch bedroht: Mit den seltenen Ohrenschuppentieren ist eine neue Art ins Grzimekhaus eingezogen
Ohrenschuppentiere bekommt man in europäischen Zoos nur sehr selten zu Gesicht – eines von ihnen ist jetzt im Frankfurter Zoo eingezogen. Die nachtaktiven Tiere kommen in Süd- und Südostasien vor und sind dort vom Aussterben bedroht. Der Zoo wird nun am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm teilnehmen.
Baustart für das neue Zoorestaurant
Im Zoo haben die Vorbereitungen für den Neubau eines Zoorestaurants begonnen. An zentraler Stelle entsteht ein zweigeschossiges Gebäude mit Terrassen, das Platz für etwa 270 Gäste bietet und auch für Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Eröffnung ist für Ende 2027 geplant.
AYA, AYBA und AYABU – drei neue Gorillas sind ins Menschenaffenhaus Borgori-Wald eingezogen
Gleich drei Gorillas aus dem Zoo Rotterdam sind ab heute im Menschenaffenhaus Borgori-Wald zu sehen: AYA und ihre Nachkommen AYBA und AYABU. Die Frankfurter Gruppe ist damit auf acht Tiere angewachsen.
Zwei Mal Hoffnung für die seltenen Bongo-Antilopen
Am 15. April ist im Frankfurter Zoo ein Östlicher Bongo zur Welt gekommen. Die Bongo-Unterart gehört zu den am stärksten gefährdeten Antilopen der Welt. Jedes Jungtier ist eine Hoffnung für den Artenschutz – denn für die Erhaltung der Bongos in ihrem natürlichen Lebensraum beteiligt sich der europäische Zooverband an einem Zucht- und Wiederansiedlungsprojekt in Kooperation mit dem Kenya Wildlife Service und der Mount Kenya Wildlife Conservancy. Im Rahmen des Projekts reisten vier in europäischen Zoos geborene Bongo-Bullen nach Kenia. Am Dienstagabend kamen sie dort an. Unter ihnen ist auch ein Frankfurter.
Zoo-Masterplan geht in die nächste Runde: Bauplanung für das Savannen-Areal „Serengeti“ hat begonnen
Drei Großareale des Zoos sollen in den kommenden Jahren vollkommen neugestaltet werden. Den Anfang macht die Savannenlandschaft „Serengeti“. In einem Vergabeverfahren wurden Anfang April die Architekten und Fachplaner für den Bereich ausgewählt, die nun mit der Bauplanung starten.
Ein neues Zuhause für Schützenfisch, Schlammspringer und Co: Mangroven-Anlage im Exotarium des Frankfurter Zoos eröffnet
Mangroven sind faszinierende Lebensräume zwischen Land und Meer. Sie gehören zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde. Warum das so ist und wie wichtig Mangroven für Menschen und Tiere sind, kann man jetzt im Exotarium des Frankfurter Zoos erfahren. Dort wird in der ehemaligen Pinguin-Anlage eine asiatische Mangrovenlandschaft mit unterschiedlichen, zum Teil gefährdeten, Tierarten eingerichtet.
Von Europa nach Kenia: Der Zoo Frankfurt beteiligt sich an Wiederansiedlungsprogramm für Bongo-Antilopen
Östliche Bongos, auch Bergbongos genannt, gehören zu den am stärksten gefährdeten Antilopen der Welt. Der Europäische Zooverband und seine Partner stemmen sich gegen das Verschwinden dieser Bongo-Unterart. Aktuell werden in Zoos gezüchtete Bongo-Bullen, darunter der in Frankfurt geborene FITZ, im Safari Park Dvůr Králové in Tschechien für ihre Reise nach Kenia vorbereitet. Die Tiere sind Teil eines Zucht- und Wiederansiedlungsprogramms in Kooperation mit dem Kenya Wildlife Service und der Mount Kenya Wildlife Conservancy.
Neuzugang bei den Giraffen des Frankfurter Zoos
Anfang Februar musste der Zoo Frankfurt eine seiner beiden Giraffen krankheitsbedingt einschläfern. Seit heute sind wieder zwei der majestätischen Tiere zu sehen, denn am 26. Februar zog die elfjährige NIOBE aus Hannover im Giraffenhaus ein.
Eine neue Innenanlage für Große Ameisenbären und Riesentukane
Bislang waren die Großen Ameisenbären nur zu sehen, wenn sie über ihre Außenanlage im Ukumari-Land streiften. Jetzt lassen sie sich auch in der neu gestalteten Innenanlage im Eingangsbereich des Zoos beobachten. Mit einem Riesentukan ist dort auch eine für den Zoo Frankfurt neue Vogelart eingezogen.
Der Zoo Frankfurt zieht Bilanz – Fakten, Zahlen, Daten 2025
Der Masterplan wurde beschlossen, das neue Zoorestaurant ist durchgeplant, der Anschluss an die Fernwärme wird vorbereitet – 2025 war ein Jahr der Weichenstellung für den traditionsreichen Frankfurter Zoo. Zu den Highlights aus dem Tierbereich gehörten der Nachwuchs bei den Sumatra-Tigern, den Erdferkeln und den Gelbrückenduckern.
Nachwuchs an Bord: Das Baumkänguru-Weibchen trägt ein Jungtier im Beutel
Im Frankfurter Zoo reckt ein Baumkänguru-Jungtier sein Köpfchen aus dem Beutel der Mutter. Seit seiner Geburt im Sommer hat es sich gut entwickelt und beginnt jetzt, seine Umgebung zu beobachten. Ein schöner und wichtiger Beitrag zur Erhaltung der stark gefährdeten Goodfellow-Baumkängurus.
Abschied und Willkommen bei den Orang-Utans
In Abstimmung mit dem Europäischen Zuchtprogramm hat der Zoo Frankfurt gestern fünf seiner Sumatra-Orang-Utans gegen drei weibliche Tiere aus dem Zoo Pairi Daiza in Belgien getauscht. Der zwölf Jahre alte SAYANG bleibt und wird mit den Weibchen eine neue Gruppe bilden.
Mit Rüssel und Riesenohren: Nachwuchs bei den Erdferkeln
Erneut haben die Erdferkel im Frankfurter Zoo für Nachwuchs gesorgt. Ende September brachte Mutter ERMINE ein Jungtier zur Welt. Insgesamt kann der Zoo Frankfurt 37 Erdferkelgeburten in den letzten 60 Jahren verzeichnen und ist damit weltweit einer der erfolgreichsten Zoos in der Zucht der außergewöhnlichen Säugetierart.
Riesenratten mit Familiensinn – Nachwuchs bei den Votsotsas
Am 18. September ist im Grzimekhaus des Frankfurter Zoos eine Madagaskar Riesenratte zur Welt gekommen. Was vielleicht nicht besonders spektakulär klingt, ist ein großer Erfolg für die Erhaltung der vom Aussterben bedrohten und sehr besonderen Säugetierart.
Zuchterfolg bei den bedrohten Gelbrückenduckern
Anfang September kam im Zoo Frankfurt ein Gelbrückenducker zur Welt. Damit ist die kleine Population der in europäischen Zoos nur selten gehaltenen Art auf zwölf Tiere angewachsen. In der Zucht und Haltung von Gelbrückenduckern spielt der Zoo Frankfurt eine wichtige Rolle, denn dort wird das Europäische Zuchtprogramm koordiniert.
Medizinisches Tiertraining bei den Okapis
Das medizinische Training ermöglicht den Tieren stressfreie Untersuchungen und Behandlungen, sollten diese notwendig sein. Im Video zeigen Tierpfleger Dennis aus dem Huftierrevier und Tiertrainings-Koordinatorin Regina wie die Okapis auf medizinische Untersuchungen vorbereitet werden.
Spielen, trainieren, futtern
Im Zoo stimmen wir das Futter exakt auf die Bedürfnisse unserer unterschiedlichen Tiere ab. Das heißt aber nicht, dass sie alles einfach immer nur serviert bekommen. Manchmal müssen sie sich ihr Futter auch erarbeiten. Das trainiert nicht nur Muskeln und Geschicklichkeit, sondern sorgt auch für Beschäftigung und macht ihnen – ganz offensichtlich – Spaß.