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Tiere von A-Z

Gelbrückenducker

(Cephalophus silvicultor)

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Das afrikaans Wort „duiker“ heißt so viel wie „Taucher“. Der Ducker taucht regelrecht ins Gebüsch ab, sobald er eine kleine Störung vernimmt. 

Merkmale

Allgemeine Beschreibung (Größe, Gewicht, Farbe)
Gelbrückenducker haben eine Kopf-Rumpf-Länge von 115-145 cm und wiegen ca. 45-80 kg.
Ihre Vorderbeine sind kürzer als ihre Hinterbeine, sodass sie automatisch eine geduckte Haltung einnehmen. Neben ihrem Fluchtverhalten ist auch der gelbe Fellstreifen auf ihrem Rücken namensgebend. Beide Geschlechter tragen kleine ungefähr 20 cm lange nach hinten wachsende Hörner.
Verbreitung
West- und Zentralafrika
Lebensraum
Buschwald, dichtes Unterholz, Waldränder oder Lichtungen
Lebensweise
Gelbrückenducker sind dämmerungs- und nachtaktiv. Sie leben einzelgängerisch oder paarweise und flüchten bei Gefahr ins dichte Pflanzendickicht.
Nahrung
Blätter, Gräser, Kräuter, Termiten und andere Wirbellose, vereinzelt Vögel und Eier
Fortpflanzung
Tragzeit 145-155 Tage (ca. 5 Monate), ein Jungtier (Ablieger, 1-1,5 kg) alle 7-15 Monate
Jungenaufzucht
Abliegezeit 2,5-3 Wochen
Bedrohung
Ungenügende Datengrundlage DD
Nicht gefährdet LC
Potentiell gefährdet NT
Gefährdet VU
Stark gefährdet EN
Vom Aussterben bedroht CR
In der Natur ausgestorben EW

Paten

Daniela Fleischer
Christiane Matten
Patenschaftsbeitrag
500 Euro/Jahr

Mitgliedschaften