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Tiere von A-Z

Löwe, Asiatischer

(Panthera leo persica)

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Im Gir National Park leben 175 fortpflanzungsfähige Tiere bei einer Population von 350 Individuen.

Merkmale

Allgemeine Beschreibung (Größe, Gewicht, Farbe)
Asiatische Löwen sehen dem afrikanischen Löwen ähnlich, sind aber im Allgemeinen etwas kleiner. Männchen wiegen zwischen 160 und 190 kg und Weibchen zwischen 110 und 120 kg. Ihre Schulterhöhe beträgt etwa 110 cm, die maximale Körperlänge liegt bei 290 cm, wobei die größte gemessene Länge eines Männchens 292 cm war. Ihr Fell ist kurz mit einer beigen bis sandigen Farbe. Die Mähne des asiatischen Löwen ist weniger ausgeprägt, sie haben längere Ellenbogenbehaarung und die Ohren werden nicht vollständig bedeckt im Vergleich zum afrikanischen Löwen. Außerdem haben sie charakteristisch eine längs verlaufender Hautfalte am Bauch.
Verbreitung
Früher war der asiatische Löwe von Südosteuropa über den Nahen Osten bis nach Indien verbreitet. Heute ist er nur noch im Gir-Nationalpark in Nordwestindien zu finden.
Lebensraum
Sie leben in laubabwerfenden Wäldern sowie in Gebieten wie Dornbuschsavannen.
Lebensweise
Asiatische Löwen leben in kleinen Rudeln, die meist nach Geschlechtern getrennt sind. Löwinnen mit ihren Jungtieren bilden Gruppen von zwei bis sechs Tieren, während Männchen in reinen Männergruppen bis zu vier Tiere umfassen. Im Gegensatz zu ihren afrikanischen Verwandten schließen sich die Männchen den Weibchen nicht ständig an. Sie sind dämmerungs- und tagaktiv und ruhen etwa 20 Stunden am Tag. Ihre Beutetiere jagen sie vorwiegend bei Dunkelheit oder in den kühlen Morgenstunden.
Nahrung
Zu den Beutetieren gehören Axishirsche, Indische Gazellen, Nilgauantilopen, Sambarhirsche, Vierhornantilopen und Wildschweine. Zudem fressen Löwen auch Aas.
Fortpflanzung
Nach einer Tragzeit von 3–4 Monaten (100–119 Tage) bringt die Löwin 3–4 Jungtiere zur Welt. Dabei liegen die Würfe meist 1,5–2 Jahre auseinander. Die Jungtiere wiegen bei der Geburt ca. 1,3 kg und werden bis zum 6.–7. Monat gesäugt, werden aber erst mit ca. 12 Monaten ganz entwöhnt.
Bedrohung
Dass diese Löwen-Unterart überhaupt überlebt hat, verdankt sie einem indischen Fürsten. Er erklärte Ende des 19. Jahrhunderts die letzten 100 Tiere im Gir-Forest zu seinem persönlichen Eigentum und verbot jegliche Jagd auf den asiatischen Löwen. Durch die Schutzmaßnahmen konnte die Zahl auf etwa 350 Tiere erhöht werden, doch die Population ist klein und der Lebensraum durch menschliche Siedlungen begrenzt, was ein weiteres Wachstum der Population erschwert.



Bedrohungsgrad
Ungenügende Datengrundlage DD
Nicht gefährdet LC
Potentiell gefährdet NT
Gefährdet VU
Stark gefährdet EN
Vom Aussterben bedroht CR
In der Natur ausgestorben EW

Paten

Martin Lück
Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt
Marius Wunderle, Alois Wunderle und Viola Hach-Wunderle
Pictet Asset Management
Patenschaftsbeitrag
2.000 Euro/Jahr

Tierhaltung

Besonderheiten im Zoo Frankfurt (selten gezeigt, besondere Zuchterfolge)
2003: erste Frankfurter Nachzucht
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