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Seram-Python

(Simalia clastolepis)

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Wenig erforscht und selten: Seram-Python.

Merkmale

Allgemeine Beschreibung (Größe, Gewicht, Farbe)
Seram-Pythons, die auch als Goldpythons bezeichnet werden, sind bislang wenig erforscht. Deshalb gibt es nur begrenzt Informationen über sie. Sie sind so selten, dass noch keine Daten zur durchschnittlichen Länge ausgewachsener Tiere vorliegen. Die bisher größte untersuchte Schlange war 3,8m lang und wog 8,5kg. Sie sind schlank, aber kräftig gebaut, und die Köpfe der Weibchen sind deutlich breiter als die der Männchen. Es gibt zwei unterschiedliche Farbmorphe: einmal Tiere mit einem hohen Gelbanteil und einmal Tiere ohne Gelbanteil. Ihre Grundfärbung wird von der hinteren Körperhälfte bis zur Schwanzspitze zunehmend dunkler. Interessant ist, dass die gelben Tiere im Laufe ihres Lebens einen bemerkenswerten Farbwechsel durchlaufen. Dabei haben die jungen Schlangen zunächst eine ziegelrote Färbung, die sich nacheinander in eine rote, braune, orange, mattgelbe und schließlich eine kräftig gelbe Färbung verändert. Nach etwa zwei Jahren verändert sich das kräftige Gelb schließlich langsam zu Braun. Die Flanken der Männchen bleiben dabei dauerhaft mattgelb oder golden, während sie bei den Weibchen braun werden.
Verbreitung
Sie kommen auf den Inseln Ambon und Seram (Molluken) vor.
Lebensraum
Dort bewohnen sie tropische Regenwälder
Lebensweise
Über ihre Lebensweise ist nicht viel bekannt, da sie nur wenig erforscht ist. Sicher ist, dass sie überwiegend auf Bäumen leben.
Nahrung
Ihre Beute besteht überwiegend aus kleineren bis mittelgroße Säugetiere und Vögeln.
Fortpflanzung
Seram-Pythons zeigen aktive Brutpflege, indem das Weibchen das Gelege bewacht. Bei ihren australischen Verwandten, den Amethystpythons, wurde belegt, dass sie eine konstante Inkubationstemperatur durch aktives Muskelzittern aufrechterhalten können. Dies könnte möglicherweise auch beim Seram-Python der Fall sein.
Bedrohung
Laut der Roten Liste der IUCN sind Seram-Pythons als „potenziell gefährdet“ eingestuft. Auch wenn die Art in ihrem kleinen Verbreitungsgebiet aktuell nicht akut bedroht ist, könnte sich das durch Lebensraumverlust und Wilderei in Zukunft ändern.
Ungenügende Datengrundlage DD
Nicht gefährdet LC
Potentiell gefährdet NT
Gefährdet VU
Stark gefährdet EN
Vom Aussterben bedroht CR
In der Natur ausgestorben EW

Paten

Melina Ross
Christian Wendt
Patenschaftsbeitrag
150 €/ Jahr

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