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Hilfe für Honigbienen und Insekten

Jedem bekannt sind die Bienenstöcke mit den herausnehmbaren Waben, aus denen köstlicher Honig rinnt. Aber wie und wo lebt die Honigbiene eigentlich im Naturraum, wenn sie keinen Honig für uns produziert? Und was leistet sie dabei alles für unser Ökosystem? Das erklärt die BIENENBOTSCHAFT aus Karben in der Wetterau.

Seit Jahren gehen viele Naturschwärme zu Grunde, weil sie in der Natur keine geeigneten Nistplätze mehr vorfinden. Aus Sicherheitsgründen werden gerade alte Bäume mit Höhlen gefällt, die Vögeln, wildlebenden Honigbienen und anderen Insekten geeignete Rückzugsräume bieten könnten. Ohne eine schützende Behausung kann ein Bienenvolk in unseren Breiten aber nicht überleben. Ziel der BIENENBOTSCHAFT ist es daher, schwärmenden Honigbienen natürliche Nistplätze als artgerechte Behausung in Frankfurt und Umgebung zur Verfügung zu stellen. In Kooperation mit Hessenforst, dem Botanischen Garten Frankfurt und dem Zoo Frankfurt konnten bereits mehrere Völker in sogenannten ®natural habeetat *trees, angesiedelt werden. Der von der BIENENBOTSCHAFT auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelte ®natural habeetat *tree ist eine Weiterentwicklung der Klotzbeute nach Zeidlerart und stellt die natürliche Behausung von Bienenvölkern in ausgehöhlten Baumstämmen nach. Hier finden die Bienen beste Voraussetzungen für ein artgemäßes Leben. Dazu gehört, dass die Bienen auch nur sich selbst und nicht die Menschen mit Honig versorgen.

Damit Honigbienen und Insekten unsere Landschaft zum Blühen bringen können

Das Projekt der BIENENBOTSCHAFT „Naturnistplätze für die wildlebende Honigbiene im Wald“ wurde 2019 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Diese Ehrung wird ausschließlich Projekten zuteil, die sich in vorbildlicher Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt weltweit einsetzen.

Neben der Errichtung von Nistplätzen engagiert sich die BIENENBOTSCHAFT in der Umweltbildung und gibt ihr Wissen bei Führungen und Workshops weiter.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Forschung in Kooperation mit we4bee.  Dieses Projekt wurde von dem international renommierten Bienen-Fachmann Prof. Dr. Jürgen Tautz ins Leben gerufen. Die Studie untersucht Umweltereignisse, die das Verhalten der Bienen beeinflussen. Die Daten, die mittels HighTech-Sensorik erhoben werden, werden von we4bee mit Fachleuten weltweit geteilt. Mitten in Frankfurt wird so Umweltforschung und -bildung durch die Übermittlung von Daten über Bienen gefördert. Die BIENENBOTSCHAFT ist Kooperationspartner von HOBOS (HOney Bee Online Studies) und betreut die Bienen in Deutschlands erstem digitalen we4bee-Bienenstock auf dem Dach der Frankfurt School of Finance & Management.

Der Frankfurter Zoo unterstützt die Arbeit der BIENENBOTSCHAFT mit finanziellen Mitteln aus dem Naturschutz-Euro. Bei Veranstaltungen wie dem Artenschutztag oder bei Führungen zur Bienenwiese vermittelt die BIENENBOTSCHAFT Wissen über die Honigbienen und ihr Engagement für den Schutz der Lebensräume unserer Insekten. Im Frühjahr 2020 wurde ein Bienenvolk in einem ®natural habeetat *tree auf dem Zoogelände angesiedelt.

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