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Bambusphelsume, Blaue

(Phelsuma klemmeri)

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Exotarium: Wirbellose, Fische, Amphibien, Reptilien

Das Exotarium ist zweigeschossig. Im Erdgeschoss sind unter anderem Fische, Schildkröten, Seesterne sowie viele andere Tiere des Wassers zu beobachten. Der Weg ins Obergeschoss ist mit weiteren besonderen Aquarien gesäumt.

Der erste Stock widmet sich Reptilien, Amphibien und Insekten sowie anderen Wirbellosen. Viele der Tiere sind an ihren Lebensraum sehr gut angepasst, sodass Sie auf der Suche nach ihnen einige Minuten vor den Terrarien verweilen sollten. Aber nicht alle Tiere leben in Terrarien, auch ein paar Freigänger sind hier unterwegs. 

Eine Besonderheit sind die Becken der "Kinderstube", in denen die jüngsten Nachzuchten gezeigt werden, weswegen es hier immer wieder zu einem Wechsel der Arten kommt.

Allgemeines

Öffnungszeiten
10.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Winter; 18.30 Uhr im Sommer
Nr. im Zooplan
7
Tierarten
Weitere Tierarten in diesem Gehege

Weitere Daten

Geschichtliche Daten
Eröffnung Aquarium: 1877. Eröffnung Reptilienhalle: 1904. Wiedereröffnung nach dem 2. Weltkrieg: 1957. Der Name Exotarium ist ein Kunstname, der erst nach dem 2. Weltkrieg entstand, bis dahin hieß das Exotarium Aquarium.

Die Blaue Bambusphelsume wurde 1990 auf Madagaskar in einem kleinen Verbreitungsgebiet, nämlich ein Bambuswäldchen in der Größe eines Fußballfeldes, das abgeholzt werden sollte, entdeckt. 1991 erfolgte die wissenschaftliche Beschreibung. Im selben Jahr  gelangte unter Mithilfe des Senckenbergmuseums ein Pärchen in den Frankfurter Zoo, wo bereits im Mai 1992 die ersten Nachzuchten als Welterstzuchten gemeldet werden konnten. Es blieb nicht bei dem Einzelerfolg und schon 1993 konnten vier Paare zu Zuchtzwecken in andere Haltungen abgegeben werden.

Merkmale

Allgemeine Beschreibung (Größe, Gewicht, Farbe)
Die Blauen Bambusphelsume gehören mit ca. 40mm Körper- und 50mm Schwanzlänge zu den kleineren Phelsumen-Arten. Die bunte Färbung ist individuell variabel.
Verbreitung
Der Blaue Bambus- Taggecko ist in zwei Regionen Nordwest-Madagaskars beheimatet. Die beiden Regionen sind die Ampasindava-Halbinsel und um den Mandrozo-See.
Lebensraum
Er besiedelt Bambusdickichte in Primärwäldern oder degradierte Flächen.
Lebensweise
Die Blaue Bambusphelsume ist tagaktiv und ist besonders bei kühleren Temperaturen aktiv d.h. morgens und abends oder nach Gewittern. Sie verschwindet bei Gefahr und nachts in aufgerissenen Bambushalmen.
Nahrung
Blaue Bambusphelsumen ernähren sich von Insekten.
Fortpflanzung
Die Eiablage findet ebenfalls in Bambushalmen statt.
Bedrohung
Status auf der IUCN Red List: Stark gefährdet (EN) Durch Lebensraumzerstörung ist die Blaue Bambusphelsume stark gefährdet. Zwar ist es gelungen, den Bestand in Menschenobhut zu stabilisieren, aber eine Wiederansiedlung kann wegen den fortdauernden Rodungen von Wäldern nicht erfolgen. Eine weitere Population wurde ca. 150 km südlich der zuerst entdeckten gefunden, doch diese ist ebenfalls durch Lebensraumzerstörung bedroht.

Paten

Juana und Thomas
Friedrich
Anette Keller
Elke Mayer
Ottmar Scherkl
Christine Vogel


Patenschaftsbeitrag
50 Euro/Jahr

Tierhaltung

Besonderheiten im Zoo Frankfurt (selten gezeigt, besondere Zuchterfolge)
1991 gelangte unter Mithilfe des Senckenbergmuseums ein Pärchen in den Frankfurter Zoo, wo bereits im Mai 1992 die ersten Nachzuchten als Welterstzuchten gemeldet werden konnten. Es blieb nicht bei dem Einzelerfolg und schon 1993 konnten vier Paare zu Zuchtzwecken in andere Haltungen abgegeben werden.

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