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Wildhund, Afrikanischer

(Lycaon pictus)

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Afrikanische Wildhunde

Das steppenartige Gehege ist dem Lebensraum der Afrikanischen Wildhunde nachempfunden und bietet den Tieren auch etliche Versteckmöglichkeiten.

Allgemeines

Öffnungszeiten
9.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Winter bzw. 19.00 Uhr im Sommer
Nr. im Zooplan
10
Tierarten
Weitere Tierarten in diesem Gehege

Merkmale

Allgemeine Beschreibung (Größe, Gewicht, Farbe)
Afrikanische Wildhunde erreichen eine Schulterhöhe von 60 - 80 cm und besitzen lange, schlanke Beine. an den Vorderpfoten besitzen sie nur vier Zehen. Die fünfte Kralle ist zurückgebildet. Sie besitzen große, runde Ohren, welche, abgesehen vom Hören, bei der Temperaturreglung und der Kommunikation innerhalb des Rudels eine wichtige Rolle spielen. Ihre Fellfarbe ist hellbraun mit schwarzen Akzenten. Die Fellzeichnung ist jedoch sehr unterschiedlich.
Verbreitung
Südliches Afrika, Ostafrika
Lebensraum
Kurzgras-Steppe, Halbwüste, Buschsavanne bis in Höhen von ca. 3000 über Normalnull
Lebensweise
Afrikanische Wildhunde leben in einzelnen, kleineren Populationen.
Nahrung
Die Afrikanischen Wildhunde sind Fleischfresser. So ernähren sie sich beispielsweise von Gazellen, Gnus oder Zebras; je nach ökologischer Situation aber auch von kleineren Beutearten, wie Zwergantilopen, Hasen und sogar Eidechsen. Nur Aas fressen sie nie.
Fortpflanzung
Nur das dominante Weibchen pflanzt sich fort und bringt sechs bis acht (max. bis zu 16) Welpen nach einer Tragzeit von ca. 70 Tagen zur Welt.
Jungenaufzucht
Die ganze Gruppe, vor allem die dominanten Männchen, beteiligen sich an der Aufzucht. Ein Männchen kann bei der Geburt in der Wurfhöhle anwesend sein und hilft, die Jungen trocken zu lecken.
Besonderheiten zur Tierart
Afrikanische Wildhunde werden oftmals auch als Hyänenhunde bezeichnet. Da sie jedoch mit den Hyänen nicht näher verwandt sind, sollte auf diesen Namen verzichtet werden. Die Art zählt zu den am höchsten entwickelten Tierarten im Hinblick auf die Komplexität ihres innerartlichen Sozialverhaltens. Die Koordination innerhalb einer Gruppe von bis zu 20 Tieren, etwa bei der gemeinschaftlichen Jagd oder der Aufzucht der Jungtiere, bedeutet ständige Interaktionen und wird durch außerordentliche Kommunikationsleistungen ermöglicht.
Bedrohung
Status auf der IUCN Red List: Stark gefährdet (EN) Afrikanische Wildhunde sind aus ihrem Ursprungsgebiet verschwunden. Im Westen Afrikas sind sie ebenfalls schon fast ausgerottet, in Zentral- und Nordost-Afrika sind die Populationen stark minimiert. Die größte Population ist im südlichen Afrika und südlichsten Ost-Afrika vorzufinden. In gut beobachteten Gebieten wird die Anzahl an frei lebenden Wildhunden auf 3.000-5.500 geschätzt, davon sind weniger als 2.500 Tiere im fortpflanzungsfähigen Alter (Stand: 2008 IUCN). Die Populationen sinken immer weiter durch Konflikte mit Menschen und deren Haustieren, insbesondere in Hinblick auf Infektionskrankheiten (z.B. Staupe, Tollwut). Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt unterstützt Schutzprogramme für den Afrikanischen Wildhund.

Paten

Frank Andres
Claudia Baumann
Gerlinde Borde-Kohl
Jürgen Busser
Renate Dorsch
Jeannett Hédiart
Mia Krautzer
Charlotte Lorenz
Gudrun Markert
Maja Schreiber
Linnéa Wintermantel
Alexander Ziemer
Patenschaftsbeitrag
165 Euro/Jahr inkl. 15 Euro für die ZGF

Tierhaltung

Besonderheiten im Zoo Frankfurt (selten gezeigt, besondere Zuchterfolge)
Die Zucht im großen Stil, wie in früheren Jahren üblich, kann aus Gründen der Tierhaltungsqualität sowie des Population-Managements dieser Art heute im Zoo Frankfurt nicht mehr zugelassen werden. Der Zoo Frankfurt hält daher zur Zeit nur eine kleine Gruppe genetisch überrepräsentierter Tiere, um dem Europäischen Erhaltungszucht-Programm (EEP) zusätzlichen Gehegeraum zur Verfügung zu stellen.
Zuchtprogramme
EEP seit 1992

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