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Podcast zu Natur- und Artenschutz

Hinter dem Zoo geht’s weiter – das ist Titel und Motto der Podcast-Serie von Zoo und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt. In dem Gemeinschaftsprojekt werden die Arten- und Naturschutzziele des Zoos und die vielfältigen Projekte und Ansätze der ZGF vorgestellt und erklärt.

Moderator Marco Dinter, Biologe und Naturschutzreferent, spricht in jeder Folge zunächst über die Aufgaben eines modernen, wissenschaftlich geführten Zoos und geht zum Beispiel den Fragen nach, warum ein Zoo eine bestimmte Tierart hält, was die Kriterien für artgerechte Tierhaltung sind und was Zoos, insbesondere der Frankfurter, tun, um bedrohte Arten auch in ihren ursprünglichen Lebensräumen zu unterstützen. Dabei kommen Mitarbeitende aus allen Bereichen des Zoos zu Wort, etwa aus der Tierpflege, der Wissenschaftlichen Abteilung sowie die Tierärztinnen. Anschließend geht es in die Projektgebiete der ZGF. Ranger erzählen von ihrem Arbeitsalltag und wie sie Nashörner vor Wilderei schützen.

Folge 21: Tiere der Nacht: Das Unsichtbare sichtbar machen. Seltene Einblicke in das Leben nachtaktiver Tiere

Fledermäuse, wie die Brillenblattnase, und viele andere Tierarten sind nur nachts aktiv. Für die Besucherinnen und Besucher des Frankfurter Zoos wären sie daher normalerweise schwierig zu beobachten. Das Grzimekhaus des Zoos hat einen künstlichen Tag-Nacht-Rhythmus und zeigt ihnen die nachtaktiven Tiere, wenn sie am spannendsten sind.

Eine der vielen außergewöhnlichen Tierarten im Grzimekhaus ist das Fingertier. Die Primatenart war auf Madagaskar fast ausgestorben. Und auch in Zoos sind die Tiere selten, nur fünf Einrichtungen in Europa halten sie.

Die Favoriten der Revierleiterin Astrid Parys sind die Erdferkel. Die sympathischen Tiere sehen ein bisschen aus wie Fabelwesen. Was die Erdferkelhaltung in Frankfurt besonders macht und warum es problematisch ist, dass die Tiere etwas tollpatschig sind, erfahrt ihr in dieser Folge.

Folge 20: Artenschutztag: Eure Fragen zu unseren Projekten – Teil 2. Der Manu-Nationalpark und die Serengeti

Beim Artenschutztag des Frankfurter Zoos konnten die Besucherinnen und Besucher Fragen zu den Projekten der ZGF stellen. Dabei ist einiges zusammengekommen! In der letzten Folge hat Marco bereits mit Mitarbeitenden aus Sumatra und dem Wispertaunus gesprochen. Heute erfährt er, welche Auswirkungen Corona auf die Schutzgebiete in Peru hatte und welche Eigenschaften man braucht, um Ranger in der Serengeti zu werden.  

Wer den Manu-Nationalpark besuchen möchte, sollte sich die App MANU BIOSFERA zulegen. Sie enthält Tipps zu Reisezielen, Routenvorschläge und Informationen über die einzigartige Tierwelt von Manu. 

„Gemeinsam sind wir stark” ist das Motto, wenn es um den Naturschutz im Serengeti-Ökosystem geht. Wer mehr über unsere Arbeit vor Ort wissen möchte, findet hier passende Informationen. 

Folge 19: Artenschutztag: Eure Fragen zu unseren Projekten. Zoos im Artenschutz, der Wispertaunus und die Dschungelschule

Moderne Zoos sind wichtige Akteure im Arten- und Naturschutz. Marco erfährt von Pressesprecherin Christine Kurrle, wie sich der Frankfurter Zoo für Arten- und Naturschutz einsetzt und wie er hilft, Naturschutzprojekte außerhalb des Zoos zu finanzieren.  

Eins der Projekte ist die ZGF-Dschungelschule auf Sumatra. Hier lernen Orang-Utans, was sie zum Überleben im Regenwald brauchen. Aber warum müssen sie überhaupt in die Schule? Und was passiert, wenn jemand durch die Prüfung fällt? 

Deutlich näher als der Regenwald auf Sumatra ist der Wispertaunus, nur einige Kilometer von Frankfurt entfernt. Auch hier engagiert sich die ZGF, denn die Buchenwälder Mitteleuropas sind genauso einzigartig. Marco erfährt, welche Tiere im Wispertaunus leben und ob er in diesem Schutzgebiet noch wandern darf.  

Folge 18: Roadtrip mit Zebra: Wie Tiere umziehen. Tiertransporte im Natur- und Artenschutz

Für die Seebären Samu und Emil steht eine große Reise an: Sie sollen in einen brasilianischen Zoo umziehen. Marco besucht Revierleiter Michael Walther, der ihm erklärt, wie man die Tiere am besten auf dieses Abenteuer vorbereitet.  

Alleine 2021 hat der Frankfurter Zoo über 130 Tiere aus anderen Zoos erhalten und weit über 200 an andere abgegeben. Fast täglich müssen also Tiere “umziehen”. Doch wie transportiert man Giraffe, Erdmännchen und co.? Die Kuratorin Dr. Sabrina Linn erklärt Marco, warum die Transporte notwendig sind und worauf man achten muss, damit die Tiere die Reise gut überstehen.  

Vor einer ähnlichen Fragestellung stand auch der ZGF-Projektleiter Craig Zytkow. Er arbeitet im Nsumbu-Nationalpark in Sambia. Hier wurden viele Tierarten durch Wilderei fast vollständig ausgerottet. Um das Ökosystem wieder herzustellen, sollen einige zurückkehren. 2021 hat die ZGF rund 250 Büffel und Zebras wieder in Nsumbu angesiedelt.  

Folge 17: Ukraine: Wie der Krieg unsere Arbeit im Land verändert. Wie geht es den Kolleginnen und Kollegen? Wie können wir helfen?

In der Ukraine lief bis vor wenigen Wochen das größte Programm der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt in Europa. Dann begann sich die Welt zu verändern. Die ZGF sorgt sich nun um ihre Teams, Partnerorganisationen und die Zukunft des ganzen Landes.

Seit über 20 Jahren arbeitet die ZGF in der Ukraine, im Westen in den dicht bewaldeten Karpaten, aber auch im Norden des Landes, in der Polesie, einem der größten natürlichen Flussauengebiete Mitteleuropas. Sie arbeitet dort gemeinsam mit starken nationalen Partnerorganisationen. Der Krieg ist eine Katastrophe für die Menschen und die Natur.

In dieser Folge spricht Marco mit Michael Brombacher, dem Referatsleiter des ZGF-Europaprogramms. Er berichtet über die Lage in den Naturschutzgebieten in der Ukraine, über die Sicherheit seiner Mitarbeitenden und darüber, wie wir alle helfen können.

Die ZGF unterstützt die Ukraine weiter. Wenn Sie uns dabei helfen wollen, nutzen Sie bitte für Ihre Spende das Stichwort „Nothilfe für Karpaten-Schutzgebiete“. Natürlich können Sie auch online spenden: Nothilfe für die Karpaten-Schutzgebiete.

Folge 16: Wisente: Rückkehr der Wildrinder. Wie Zoos und Naturschutzorganisationen zusammen eine Art gerettet haben

1,80 m groß, etwa eine halbe Tonne schwer: Der Wisent ist eine beeindruckende Erscheinung. Diese Wildrinder waren ursprünglich über weite Teile Europas verbreitet, doch durch Jagd bis 1927 in der Natur ausgerottet. In dieser Folge erfährt Marco, wie ein ehemaliger Frankfurter Zoodirektor den Wisent gerade noch rechtzeitig vor dem Aussterben bewahrte, das von ihm begründete Erhaltungszuchtprogramm heute zur Entwicklung modernster genetischer Methoden dient und wie die ZGF mit ihren Partnern Wisente in den rumänischen Karpaten auswildert.   

Im Frankfurter Zoo leben aktuell keine Wisente. Doch der Zoo - beziehungsweise ein ehemaliger Zoodirektor - hat eine entscheidende Rolle dabei gespielt, dass es die Art überhaupt noch gibt. Um darüber zu sprechen, hat sich die Huftierkuratorin Dr. Sabrina Linn mit Marco beim Streichelzoo verabredet. Was sie ihm hier wohl zeigen will?

Seit 1922 wurde über alle lebenden Wisente ziemlich genau Buch geführt. Dadurch haben die Zoos eine Riesenmenge Daten über ihre Verwandtschaftsverhältnisse. Diese Daten hat der Biologe Gerrit Wehrenberg genutzt, um eine Methode zu entwickeln, die uns hilft Wisente in der Wildnis zu untersuchen, ohne sie zu stören. Er erklärt Marco, wie genau er vorgegangen ist und wofür er dabei 1135 Kothaufen brauchte. 

In den rumänischen Karpaten liegen die Fagaras-Berge. Hier leben Braunbären, Wölfe und Luchse und das Gebiet hat Potenzial, sich zu einem herausstechenden Wildnisgebiet zu entwickeln. Zur ursprünglichen Fauna gehörten auch Wisente. ZGF-Projektleiter Christoph Promberger erklärt Marco, wie er im Fagaras-Gebirge ein großes Schutzgebiet errichten möchte und welche Rolle die Wisente dabei spielen, die dort wieder ausgewildert wurden.

Folge 15: Dr. Christina Geiger: Die neue Direktorin des Frankfurter Zoos. Ihre Pläne für Tiere, Besucher und Naturschutz

Seit dem 15. Februar ist Dr. Christina Geiger Zoodirektorin. Von 2007 an arbeitete sie als Tierärztin im Frankfurter Zoo und hat als Mitglied der wissenschaftlichen Abteilung die Entwicklung des Zoos entscheidend mitgestaltet. Im Interview erklärt sie, wie sie den Zoo fit für die Zukunft machen will, worauf sie sich in ihrer neuen Rolle am meisten freut und warum sie eigentlich nie Zoodirektorin werden wollte.

Statt Tiermedizin heißt es jetzt Besuchermanagement, Gebäudeplanung und Stadtpolitik. Eine Situation, die Christina Geiger mit Begeisterung annimmt. So viel anschieben wie möglich und dabei so nahbar zu bleiben wie immer - das ist ihr erklärtes Ziel. Ob Christina Geiger Gummistiefel und Arztkoffer komplett gegen Schreibtisch und Aktenordner tauscht oder ob sie nicht doch einen Spind in der Tierklinik behält, das verrät sie in dieser Folge.

Extra: Making-of und Jahresrückblick

Ihr dachtet, das war es dieses Jahr von uns? Weit gefehlt! Bevor es in die kurze Winterpause geht, bekommt ihr doch noch eine Überraschungsfolge „Hinter dem Zoo geht’s weiter“. Nach einem halben Jahr Podcast sinnieren Marco und Nils, der hinter den Kulissen des Podcasts arbeitet, darüber, wie das Projekt bisher gelaufen ist, welche Höhen und Tiefen es gab und schreiben sich gegenseitig ins Poesiealbum. 

Als kleine Weihnachtsüberraschung findet ihr noch bis zum 31.12.21 jeden Tag neue Bilder von ZGF-Fotograf Daniel Rosengren und Detlef Möbius, der für den Frankfurter Zoo Bilder macht, auf der ZGF-Webseite. Diese könnt ihr in voller Auflösung downloaden. Die Teams vom Frankfurter Zoo und der ZGF wünschen euch und euren Lieben frohe Weihnachten! 

Folge 14: Tierfotografie: Ganz nah dran und weit, weit weg. Die Fotografen von Zoo und ZGF im Gespräch

Ein Gorilla, der dir aus nächster Nähe in die Augen starrt. Ein Rudel Löwen im Abendlicht der Serengeti. Bilder wie diese erreichen die Menschen emotional und sind unverzichtbar für die Öffentlichkeitsarbeit von Zoo und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt. Aber wie macht man das perfekte Zoo-Foto? Und auf welche Schwierigkeiten stößt man, wenn man für die ZGF in Regenwäldern und Savannen fotografiert? Diese Fragen stellt Marco den Fotografen von Zoo und ZGF. 

Die Bilder von Detlef Möbius haben vermutlich viele Frankfurterinnen und Frankfurter schon einmal gesehen: Wir nutzen sie für unsere Öffentlichkeitsarbeit; für Werbung, Homepage und Social Media. Die Erfahrung, die er in vielen Jahren Tierfotografie gesammelt hat, gibt er an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seiner Fotoworkshops im Zoo weiter. 

Daniel Rosengren reist regelmäßig in die Projektgebiete der ZGF und fotografiert dort Landschaft, Menschen und Tiere. Eine nicht ungefährliche Arbeit, denn für das perfekte Bild hängt er sich schon mal aus der offenen Tür eines Kleinflugzeuges oder stapft nachts alleine durch den Regenwald.  

Als kleine Weihnachtsüberraschung findet ihr ab dem 24.12.2021 jeden Tag neue Bilder von Detlef und Daniel auf der ZGF-WebseiteDiese könnt ihr in voller Auflösung downloaden. Die Teams vom Frankfurter Zoo und der ZGF wünschen euch und euren Lieben frohe Weihnachten! 

Folge 13: Bis es klickt: Medizinisches Training mit Wildtieren

Wie die Tiere im Zoo und in der ZGF-Dschungelschule gesund bleiben 

Kein Tier geht gern zum Tierarzt. Doch während Hund und Katze über Jahrtausende an Menschen gewöhnt wurden, zeigen die meisten Tiere im Frankfurter Zoo eine natürliche Scheu vor uns. Ein Trainingsprogramm sorgt dafür, dass Giraffe, Gelbrückenducker und Seehund die Angst vorm Tierarzt verlieren und sogar Spaß bei der Untersuchung haben. Die Orang-Utans in der ZGF-Dschungelschule wiederum sollen sich gerade nicht an den Menschen gewöhnen. Die Behandlung der Affen im tiefsten Regenwald bringt andere Herausforderungen mit sich. 

In dieser Folge besucht Marco die Tierpflegerin Ann-Kathrin Will bei den Seehunden im Frankfurter Zoo. Sie sprechen darüber, wie man einer Robbe erklärt, was man von ihr möchte, und welche Unterschiede es beim Training von verschiedenen Tierarten gibt. Das Wohl der Tiere steht im Frankfurter Zoo an erster Stelle. Dafür müssen die Tiere medizinisch versorgt und regelmäßig beschäftigt werden. Dies zu koordinieren ist die Aufgabe von Regina Brinkmann. Die Tierpflegerin weiß, mit welchen kleinen und großen Tricks man arbeiten muss, damit auch die klugen Bonobos die ungeliebte Medizin schlucken.  

In der ZGF-Dschungelschule lernen Orang-Utans, wie sie selbstständig im Wald überleben. Auch sie müssen medizinisch versorgt werden, aber ohne sie zu sehr an den Menschen zu gewöhnen. Wie das funktioniert weiß Tierärztin Dr. Andhani Hartanti. 

Folge 12: Fabelwesen im Krisengebiet: Was Zoo und ZGF mit den Wäldern der DR Kongo verbindet

In den dichten Regenwäldern der Demokratischen Republik Kongo lebt ein ziemlich außergewöhnliches Tier: Das Okapi. 1954 brachte Zoodirektor Bernhard Grzimek das erste Okapi nach Deutschland und leistete Pionierarbeit in der Haltung. Wenige Jahre später begann die ZGF, sich in der Heimat des Okapis für den Naturschutz zu engagieren. Bis heute keine leichte Aufgabe, denn der Kongo ist Schauplatz von Bürgerkriegen und anhaltenden Konflikten.   
Im Frankfurter Zoo leben Okapis. In dieser Folge besucht Marco die Nachkommen der allerersten Waldgiraffen in Deutschland und erfährt von Zoo-Kuratorin Dr. Sabrina Linn, auf welchen abenteuerlichen Wegen diese Tierart erstmals von den Regenwäldern des Kongo nach Deutschland gelangte.  
Tagelang reiste der ZGF-Geschäftsführer Dr. Christof Schenck durch diese Regenwälder, um den Lomami-Nationalpark zu erreichen. Der Nationalpark ist das jüngste Projektgebiet der ZGF und Heimat vieler endemischer Tierarten. Doch die Arbeit im vom Bürgerkrieg geprägten Kongo ist ziemlich gefährlich. Christof erklärt, warum die ZGF trotzdem vor Ort ist. 

Folge 10: Mit der D-ENTE fing es an - von Grzimeks Pionierflügen zur “Naturschutz-Airline”

Der tansanische Serengeti-Nationalpark ist fast 15.000 Quadratkilometer groß. Der North-Luangwa-Nationalpark in Sambia sogar 22.000. Die Schutzgebiete, in denen die ZGF arbeitet, haben vor allem eins gemeinsam: Sie sind riesig. Wer hier den Überblick behalten will, muss hoch hinaus. Für die Naturschutzarbeit sind Kleinflugzeuge deshalb unersetzlich und die ZGF besitzt quasi eine kleine Airline. In dieser Folge erfahrt ihr, wer die Fliegerei bei der ZGF groß gemacht hat, welche Abenteuer die Buschpilotinnen und -piloten auf ihren Flügen erleben und warum Naturschutz ohne Flugzeuge undenkbar geworden ist. 
Auch im Frankfurter Zoo gibt es ein Flugzeug. Es ist gestreift wie ein Zebra und steht auf dem Dach des Affenhauses. Wie es dort hinauf kam und was es damit auf sich hat, erklärt Christine Kurrle, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Zoos. Außerdem im Interview: Buschpilotin  Anna Laroya, die berichtet, was ihren Job so einzigartig macht und wie man reagiert, wenn einem ein Warzenschwein auf die Startbahn läuft, und Klaus Zeh, der seit fast fünfzig Jahren die Flugzeuge der ZGF versichert und bei technischen Problemen zur Seite steht.  

Folge 9: Bartgeier: Rückkehr auf großen Schwingen

In der neuen Podcast-Folge trefft ihr auf ein angebliches Ungeheuer, das in Deutschland bis zur Ausrottung gejagt wurde: den Bartgeier. Doch diesen üblen Ruf hat er gar nicht verdient, wie euch Marco und seine Gäste Kurator Dr. Stefan Stadler und Bartgeier Experte Hans Frey im Podcast erklären. Seit einigen Jahren feiert nun aber nicht nur der gute Ruf der Vögel ein Comeback, sondern auch die Tiere selbst – dank engagierter Zoos und Naturschutzorganisationen.  
Besucht gemeinsam mit Marco und Stefan Stadler unser Geierpaar RICARDA und FAUSTO und erfahrt, woher ihre Namen stammen und warum die Bartgeier bei Menschen lange einen schweren Stand hatten.
Außerdem könnt ihr von Hans Frey erfahren, wie die Wiederansiedlung der Bartgeier geglückt ist und wie die großen Greifvögel auch zu Menschen eine ganz besondere Bindung aufbauen können. 

Folge 8: Pfeilgiftfrösche, Orang-Utans, Elfenbein: Wie sich Zoo und ZGF gegen den illegalen Wildtierhandel engagieren

Elfenbein, ausgestopfte Krokodile oder Federn seltener Vögel – 67.000 verbotene Tierprodukte wurden im letzten Jahr am Frankfurter Flughafen beschlagnahmt. Doch auch lebende Tiere, die illegal gehandelt werden, landen hier und müssen versorgt werden. Einige davon kommen zu uns in den Zoo. Das stellt sich die Frage, wie der Handel mit Tieren eigentlich geregelt wird? Wann ist er illegal? Und wo wird er zur Bedrohung? Das weiß unser Kurator Dr. Johannes Köhler, der sein Büro mit einigen beschlagnahmten Frösche teilt. In der neuen Podcastfolge erklärt er, wie lebende Amphibien, Reptilien und andere Tiere in den internationalen Handel kommen, welche Gesetze das Schmuggeln einfach machen und wie dieser Schwarzmarkt zur echten Bedrohung für das Überleben mancher Arten werden kann.  
Außerdem spricht Marco mit der Leiterin der Kommunikationsabteilung der ZGF Dagmar Andres-Brümmer. Sie berichtet, wie die ZGF vor Ort verhindert, dass Wildtiere in den Handel gelangen.

Folge 7: Saigas: Warum die wahrscheinlich hässlichste Antilope der Welt schwer zu finden ist

Die Steppen Kasachstans: Unendliche Weiten. Hier leben die außergewöhnlichen, vom Aussterben bedrohten Saiga-Antilopen. Ihre Steppenheimat ist etwa zweimal so groß wie Deutschland. Um die Tiere also überhaupt finden zu können, werden einige von Ihnen mit GPS-Halsbändern ausgestattet. Unsere Tierärztin Dr. Christina Geiger hat dabei geholfen, die ersten Saigas mit diesen Sendern auszustatten. Warum bei diesem abenteuerlichen Unterfangen Hausziegen und Motorräder eine wichtige Rolle gespielt haben, kann man in der aktuellen Folge erfahren.

Außerdem berichtet Projektleiter der Zoologischen gesellschaft Frankfurt Steffen Zuther, der sich für den Schutz der Saigas einsetzt,  was die außergewöhnliche Antilopenart vor dem Aussterben durch Eiszeiten und Massensterben bewahrt hat, aber auch welche Faktoren die Tiere jetzt an den Rand der Ausrottung getrieben haben.

Folge 6: Wer bei Zoo und ZGF Wissen schafft

Wie leben ostafrikanische Gnus? Welche Bedingungen brauchen Tiere in menschlicher Obhut? Welche Voraussetzungen brauchen Tiere aus Zoos, um in ihrem natürlichen Lebensraum wieder angesiedelt werden zu können? Fragen über Fragen! Die Antworten darauf können uns wissenschaftliche Studien liefern. Sowohl der Frankfurter Zoo als auch die ZGF arbeiten nicht nur auf einer fundierten, wissenschaftlichen Basis – sie sind auch an der Forschung selbst beteiligt. Was man im Zoo und den ZGF-Projekten herausfinden kann, erfahrt ihr in dieser Folge.  

Der Wissenschaftler Dr. Grant Hopcraft arbeitet in der Serengeti, für deren Schutz sich die ZGF seit über 60 Jahren einsetzt. Er erklärt Marco, wie man Schwanzhaare von Gnus nutzen kann, um Wilderern auf die Schliche zu kommen. Dr. Eva Bärmann hat an den Steinböcken im Frankfurter Zoo geforscht, um deren wildlebende Verwandte besser zu verstehen. Und der Leiter der wissenschaftlichen Abteilung im Zoo, Dr. Stefan Stadler, weiß, welche Forschungsergebnisse aus dem Zoo helfen können, bedrohte Arten vor dem Aussterben zu bewahren.  

Die wilden Gnuherden wandern zwischen der Serengeti in Tansania und der Masai-Mara in Kenia hin und her. Wer sehen möchte, wo sie sich gerade aufhalten (oder in der Vergangenheit aufgehalten haben), findet die GPS-Daten von Grants Arbeitsgruppe auf serengeti-tracker.org  

Folge 5: Wildnis: Wohnungsnot im Wirtschaftswald

Wer an Wildnis denkt, denkt vielleicht an den Amazonas-Regenwald oder andere exotische Gebiete. Doch sie liegt oft viel näher als man denkt: Manuel Schweiger, Leiter der Initiative „Wildnis in Deutschland“, erklärt in der neuen Folge des Podcasts „Hinter dem Zoo geht’s weiter“, warum sich auch in Mitteleuropa die Natur frei entwickeln sollte.   
Zusammen mit ZGF-Referent Nico Eidenmüller bereist Moderator Marco Dinter anschließend den Wispertaunus, wo gerade der Naturwald von morgen entsteht. Nico erklärt, welche Bäume bedrohten Tierarten Lebensraum bieten und welche Rolle der Schwarzspecht dabei spielt. 
In einer Großstadt wie Frankfurt ist es für Wildtiere schwieriger, Lebensraum zu finden. Da ist der Frankfurter Zoo mit seinem Weiher, den Wildblumenwiesen und Verstecken die reinste Oase. Tierpflegerin Therese Lüke weiß, wo im Zoo die wilden Tiere leben. 

EXTRA: Die ganze Geschichte von Nashorn AKURA

Diesmal gibt’s eine Sonderfolge des Podcasts „Hinter dem Zoo geht’s weiter“! Auch diese Folge wird sich um Nashörner drehen, denn nur eine Folge ist für die charismatischen Dickhäuter und ihre spannende Geschichte einfach nicht genug. Dafür wurde auch direkt unser KALUSHO eingespannt.

In der Sonderfolge könnt ihr dem ganze Interview mit Tierpfleger Karlheinz Jahnel lauschen, der 1996 unsere Nashorndame AKURA von Frankfurt nach Südafrika begleitet hat.

Außerdem spricht Zoo-Kuratorin Sabrina Linn über die Rolle moderner Zoos beim Nashornschutz und erklärt das Europäische Erhaltungszuchtprogramm. Sie hat ihre Doktorarbeit über Nashornkommunikation geschrieben und Marco ein paar Nashornlaute mitgebracht. Viel Spaß beim Mitraten! 

Folge 4: Nashörner: Schwere Fracht nach Afrika

Populationsgröße: Null! Im Jahr 1995 meldet die Weltnaturschutzunion, dass in afrikanischen Staat Sambia keine Spitzmaulnashörner mehr leben. Die illegale Jagd nach ihrem Horn hatte sie dort ausgerottet. Doch heute gibt es die Art wieder in Sambia. Was das alles mit unserem Spitzmaulnashorn KALUSHO zu tun hat und wie der Frankfurter Zoo und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt bei der Nashorn-Ansiedlung geholfen haben, erzählt euch Marco Dinter zusammen mit seinen Gästen in der neuen Folge unseres Naturschutz-Podcasts „Hinter dem Zoo geht’s weiter“.

Diesmal mit dabei: Kuratorin Sabrina Linn, Tierpfleger Karlheinz Jahnel, der Chef der Rhino Monitoring Unit des ZGF-Sambiaprogramms, Paimolo Bwaly, und Dr. Markus Hofmeyr, Chef des Rhino Recovery Funds.  

Folge 3: Covid-19 & Co: Warum uns zerstörte Regenwälder krank machen

HIV, Ebola, Covid-19: Die gefährlichen Krankheiten haben eins gemeinsam. Sie sind von Tieren auf den Menschen übergesprungen. Solche Krankheiten nennt man Zoonosen. Zootierärztin Dr. Nicole Schauerte erklärt, was Zoonosen genau sind und warum man auch bei seinen Haustieren und im Frankfurter Stadtwald aufpassen muss.  

Artenreicher als der Frankfurter Stadtwald sind die tropischen Regenwälder in Afrika, Asien und Südamerika. Dort gibt es neben rekordverdächtig vielen Pflanzen und Tieren auch zahlreiche Krankheitserreger. ZGF-Geschäftsführer Dr. Christof Schenck erklärt, warum intakte Lebensräume auch unsere Gesundheit schützen.  

Folge 2: Brillenbären: Wie Tiere zu Botschaftern werden

Im Ukumari-Land des Frankfurter Zoos leben Brillenbären, Waldhunde und Brüllaffen in einer Gebirgslandschaft. Zoo-Kurator Dr. Johannes Köhler nimmt Marco mit auf die Tieranlage, um die Besonderheiten moderner Tierhaltung zu zeigen.

Die Brillenbären im Frankfurter Zoo wirken eher freundlich und verspielt. Im peruanischen Manu-Nationalpark sorgen sie aber für Probleme. Brillenbären-Expertin Roxana Rojas-VeraPinto erklärt, warum Konflikte zwischen Bären und Bauern aufkommen und wie die ZGF an Lösungen dafür arbeitet.

Zurück in Frankfurt beschreibt Dr. Miguel Casares, der vor kurzem aus dem Amt ausgeschiedene ehemalige Zoodirektor, wie er sich den Frankfurter Zoo in Zukunft vorstellt. Dabei werden der Arten- und Naturschutz und auch die ZGF eine wichtige Rolle spielen. 

Folge 1: Orang-Utans: Wo Affen zur Schule gehen

Der Frankfurter Zoo hält seit Jahrzehnten stark bedrohte Tierarten, darunter Sumatra-Orang-Utans. Marco spricht mit Zoo-Kuratorin Sabrina Linn darüber, wie Zoos Tierarten auswählen und so zum Artenschutz beitragen.

Danach reist er zu Dr. Peter Pratje in die Dschungelschule auf Sumatra. Dort trainieren Orang-Utans für das Leben in der Wildnis. Ziel ist es, dort eine Orang-Utan-Population anzusiedeln.

Das ZGF-Schutzprogramm in Sumatra ist nur ein Beispiel für die Arbeit der ZGF. Dr. Antje Müllner, ZGF-Referatsleiterin für die Projekte in Lateinamerika und Südostasien, erklärt, was die großen ZGF-Schutzprojekte verbindet - obwohl sie tausende Kilometer auseinander liegen.

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